GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

kill.switch: Review

  Personal Computer 


In Deckung: Kill Switch gibt´s nun auch für PCs. Auf der Playstation 2 und auf XBox garantierte der Arcade-Shooter bereits kurzweiliges Vergnügen. Und kurzweilig soll´s auch mit nachgeladener Maus bleiben.



Einfach mal abschalten, die Seele baumeln lassen, weder ein Gewissen zulassen noch mühsam zwischen Gut und Böse oder Recht und Unrecht unterscheiden müssen. Als Hebelwerkzeug für das Bewusstsein gibt´s schliesslich Waffen - und das unstillbare Verlangen, alles über den Haufen schiessen zu wollen, so richtig Hollywood-mässig die Kuh fliegen zu lassen. Erst das Rattern der Wumme, ein letztes Ächzen des gerade niedergestreckten Gegners, dann ein cooler Spruch hinterher. Der moderne Schmaus für Augen und Ohren also. Filme gucken war aber gestern, im Spiel Kill Switch seid ihr schliesslich mittendrin im virtuellen Massaker. Oder doch nicht?

Real ist es nicht

Zunächst einmal fällt es trotz kurzer Filmsequenz schwer zu verstehen, worum es in Kill Switch eigentlich geht, so geistig anspruchslos dieses Machwerk auch sein mag. Ihr agiert in der Rolle eines Soldaten, der glatt als Double von Sam Fisher durchgehen könnte - oder als irgendein anderer cooler Typ mit amerikanischem Namen. Die Vorbilder sind wenigstens damit schon mal klar definiert. Ihr seid aber nicht tatsächlich im Geschehen selbst, sondern beobachtet das Schauspiel eher aus dem Hintergrund heraus und zieht von dort die Fäden. Darum wohl auch der Blickwinkel über die Schultern eures Helden. Der Soldat, der für euch in die Schlacht zieht, ist eher eine Art menschlicher Cyborg und über ein neurales Netz mit eurer Steuerzentrale verbunden. Im Spiel gibt es aber nach spärlich eingestreuten Mini-Filmchen aufklärende Fakten und so manche Wendung im dünnen Handlungsstrang. Doch wen interessiert schon die Geschichte, die offensichtlich nur als notwendiges Übel im Spiel implementiert worden ist? An die Atmosphäre eines Splinter Cells kommt Kill Switch eh nicht mal ansatzweise heran.

Go east

Nach Spielstart geht es schliesslich vom Westen auch gleich direkt in die Wüstensandkästen des Mittleren Ostens. Jeder Ort birgt eine andere Aufgabe für euch. Meistens geht es dabei aber nur von A nach B, hin und wieder sind Bomben zu platzieren, spezielle Gegner auszuschalten oder besondere Gegenstände zu finden. Wer gut ist, schafft so einen Auftrag im Schnitt innerhalb von fünfzehn bis zwanzig Minuten. Währenddessen könnt ihr nicht den Spielstand speichern - das geht nur zwischen den Aufträgen. Womit auch deutlich wird, dass es sich bei Kill Switch um einen reinen Arcade-Shooter und um eine simple Konvertierung der Konsolen-Versionen handelt.

kill.switch
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Admin

kill.switch


kill.switch


kill.switch


kill.switch


Admin am 08 Mrz 2005 @ 09:30
oczko1 Kommentar verfassen