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Dawn of War III: Review

  Personal Computer 

Ein Wermutstropfen ist die Kartenauswahl. Von den acht Maps sind drei für 1-gegen-1-Duelle reserviert, ebenso viele für Schlachten mit insgesamt sechs Spielern in 3er-Teams. Zwei Karten gibt es für gediegene 2-gegen-2-Partien. Da nur der oben beschriebene Spielmodus gezockt werden kann, ist der Umfang bisweilen mau – und Nachschub sei den Entwicklern dringend angeraten, um Käufer nicht zu vergraulen.

Zur Technik: Tolles Design, aber ...

Kudos gibt es für die Entwickler auch bezüglich des Artdesigns. Während die Technik schwachbrüstig ist und selbst für potente Systeme nicht optimiert wurde, komponieren Bild und Ton genau jenes Schlachtengemälde, für das die 40k-Vorlage berüchtigt ist. Schwerer Stahl, Schlamm, Blut, Leichen, zerstörte Umgebungen, überhaupt das ganze Chaos: Dawn of War III zeigt den endlosen Krieg in seiner wunderschönsten hässlichen Fratze, deren Faszination man sich kaum entziehen kann. Hier sind es auch die Details, mit denen das Spiel punktet. Wenn die Space Marines eine neue Kaserne bauen, wird diese nicht einfach gebaut, sondern aus dem Orbit auf die Oberfläche geschossen, wo sie mit einem dumpfen, aber lauten Knall aufschlägt. Etwas im Übrigen, woran man sich selten satt sieht. Die Steuerung geht flott von der Hand, Menüs und Icons könnten aber größer ausfallen. Der Netcode lief den gesamten Testzeitraum über sauber, die Wegfindung der Einheiten funktionierte im Einzel- wie Mehrspielermodus tadellos.

Dawn of War III
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Daniel Wendorf am 29 Jun 2017 @ 19:16
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