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Tempel des elementaren Bösen: Review

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Kaum eine RPG-Serie ist so bekannt, wie das berühmte Pen-and-Paper-RPG Dungeons and Dragons. Im neuesten Teil der Serie dürft ihr euch auf viel Altbekanntes aber auch auf viel Neues freuen. Ob das allerdings genug ist, um den Titel zu einem wahren Dauerbrenner werden zu lassen oder ihr euch doch besser wieder einen Stift und ein Blatt Papier zum Zocken besorgen solltet, erfahrt ihr in unserer Review von D&D: The Temple of Elemental Evil!



Das Böse macht sich breit!

Die Story ist im Falle von D&D: The Temple of Elemental Evil erstaunlich simpel gestrickt. Im Lande Flanaess stinkt es ganz gewaltig. Denn einige niederträchtige schwarze Magier haben nichts Besseres zu tun, als das Volk von Flanaess zu versklaven und sich die Welt Untertan zu machen. Das passt eurem Abenteurertrüppchen natürlich gar nicht in den Kram. Zwar wurdet ihr anfangs nur mit einer einfachen Rettungsmission in den Kampf geschickt, doch euer Schicksal und das euerer Mitstreiter ändert sich im Spiel zwangsläufig durch dramatische Wendungen. Schlussendlich liegt es an euch, die Welt von dem elementaren Bösen zu befreien damit in Flanaess wieder Frieden herrschen kann.

Soviel zur Story. Während diese relativ kurz gehalten ist, erwartet euch mit der Spielanleitung ein richtig dicker Schinken. Da die Serie Dungeons & Dragons schon älter ist, werden dort noch mal einige Aspekte der vorangegangenen Story beleuchtet und einige besonders fiese Monster und Ungetüme anhand von kurzen Texten und Illustrationen vorgestellt. Etwas weniger erquicklich ist hingegen das Regelwerk des Games das sich zurzeit auf der Stufe 3,5 befindet. Für Profis sind die vielen Regeln ein wahrer Augenschmaus, für Anfänger jedoch schlicht und ergreifend nur störend. Zwar kommt das Game ohne sie nicht voran, aber so viele hätten es dann doch nicht sein müssen.

Neue Helden braucht das Land! Und wer wäre besser geeignet diese zu designen als ihr selbst? Am Anfang des Games stehen euch vier vorgefertigte Recken zur Verfügung, wobei ihr euch auch eure eigenen Protagonisten zurechtschustern könnt. Eurer Fantasie sind dabei so gut wie keine Grenzen gesetzt. Allerdings werden auch hier RPG-Anfänger etwas gehandicapt, da die Erschaffung neuer Charaktere einiges Wissen über die richtigen Gesinnungen sowie die richtigen Proportionen von Skills und diversen Techniken verlangt. Aber nicht nur eure Gesinnung wird durch eure Charakterauswahl beeinflusst, sondern auch die komplette Story. So erwartet euch zum Beispiel ein anderes Intro, wenn ihr euch einen edlen Krieger zusammenbastelt, als wenn ihr euch einen verschlagenen Dieb zurechtgestutzt habt. Leider vermag die Story trotz dieser tollen Ansätze einfach nicht vollends zu überzeugen, dafür werden euch während der rundenbasierten Fights Freudentränen über die Wangen strömen.

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Admin am 08 Mrz 2005 @ 11:21
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