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Hitman - Absolution: Review

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Mit Hitman: Absolution präsentiert der Entwickler IO Interactive das mittlerweile fünfte Abenteuer des glatzköpfigen Auftagsmörders mit dem Namen Agent 47. Das Motto "Neu trifft auf Alt" passt sehr gut zu diesem Spiel. Ob darunter der Spielspass leidet, verrät euch unser Testbericht.

Start mit Hindernissen und Fragezeichen

Als Square Enix und das Entwicklerstudio IO Interactive die fünfte Episode der Actionspielserie Hitman angekündigt haben, machte sich bei vielen Fans ein Mix aus Emotionen breit. Einerseits herrschte Vorfreude auf ein neues Abenteuer mit dem Agenten 47. Andererseits gab es auch einen Anflug von Skepsis, denn immerhin wollten die Entwickler einige neue Elemente einführen. Doch wir können an dieser Stelle schon mal die grössten Zweifel im Keim ersticken: Hitman: Absolution fühlt sich genauso gut an wie die Vorgänger - wenn man es denn will.

Doch alles schön der Reihe nach, denn gleich zu Beginn des Spiels offenbaren sich einige kleine Schwächen, zumindest hinsichtlich der Hintergrundgeschichte. Das ganze Geschehen kommt vor allem für diejenigen Leute, die bisher noch nicht mit der Hitman-Serie in Berührung gekommen sind, etwas schleppend in die Gänge. In einer tollen Zwischensequenz werdet ihr Zeuge von einem weiteren Auftragsmord des Agenten 47. Er beseitigt die ehemalige Kontaktfrau Diana. Diese bittet ihn noch im Sterben liegend, auf ein kleines Mädchen namens Victoria aufzupassen. Allerdings erfahrt ihr nicht, warum ihr das überhaupt machen sollt. Auch Hintergrundinfos zu Diana und deren frühere Verbindung zum Protagonisten bleiben weitgehend im Dunklen. Das macht den Einstieg in das Spielgeschehen unnötig schwer.



Und das ist schon alleine deswegen so ärgerlich, weil sich IO Interactive ansonsten verdammt viel Mühe gab, um eine ebenso spannende wie mitreissende Geschichte zu erzählen. Das liegt vor allem an den ziemlich gut inszenierten Zwischensequenzen, die sich beinahe auf dem Niveau von Rockstar Games-Titeln und ähnlichen Spielen bewegen. Auch die Charaktere werden - grösstenteils - gut dargestellt. Gerade der Oberbösewicht benimmt sich dermassen widerlich, dass ihr ihm am liebsten gleich in der ersten Minute an die Gurgel springen wollt, glaubt uns.

Schleicheinlagen und Bullet-Time

Bis es jedoch so weit ist, müsst ihr euch durch mehr als 20 Missionen schlagen - wobei "schlagen" eigentlich genau das falsche Wort ist. Auch in Hitman: Absolution ist die Vorsicht das oberste Gebot, denn obwohl ihr euch theoretisch auch wild durch die Massen ballern könntet - dazu gleich mehr -, ist das Spielgeschehen deutlich interessanter und reizvoller, wenn ihr eure Einsätze möglichst gut und vor allem originell plant. So könnt ihr euch in einem ersten Durchgang zunächst den Schauplatz und dessen Gegebenheiten in aller Ruhe anschauen. Wo stehen wichtige Charaktere? Wo ist die Zielperson? Gibt es Hintereingänge? Kann ich mich eventuell verkleiden? All diese Fragen solltet ihr in eure Planungen einbeziehen, um einen möglichst eleganten Abschluss der aktuellen Mission zu bewerkstelligen.

Hitman - Absolution
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Andre Linken am 09 Dez 2012 @ 16:58
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