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Payday - The Heist: Review

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Ebbe und Flut

Zu Beginn der Mission kann man meistens unbehelligt herumgehen und den Einsatzort auskundschaften. Erst wenn jemand den Überfall startet, werden die Waffen gezückt und die Clownsmasken aufgesetzt. Ab diesem Moment gibt es allerdings kein Zurück mehr, weil die Wachen beziehungsweise Polizisten sofort das Feuer eröffnen, wenn sie ein Mitglied der Bande erspähen. Bei manchen Aufträgen lohnt es sich deshalb, das weitere Vorgehen mit den Mitspielern vorher zu besprechen. Der Diamantenraub im Hochhaus etwa, den man nur auf der schwierigsten Stufe spielen kann, wird mit grosser Wahrscheinlichkeit schiefgehen, wenn man die Alarmanlagen nicht ausschaltet, bevor man entdeckt wird. Auch wenn ihr im Spiel schon von Anfang an relativ gut bewaffnet seid, ist die Munition ständig knapp und die Ordnungshüter rufen sofort Verstärkung, wenn einige ihrer Kameraden getroffen wurden. Um zu verhindern, dass man in wenigen Augenblicken überrannt wird, sollte man deshalb als Erstes die Überwachungskameras ausschalten und vorsorglich einige Geiseln nehmen, indem man Gegner oder Zivilisten mit Kabelbindern fesselt. Diese können dann gegen gefangen genommene Kameraden eingetauscht werden. Durch das Lahmlegen der Kameras verschafft man sich ausserdem kostbare Zeit.

Payday - The Heist Bild
Dennoch: Polizeikorps und Spezialeinheiten fluten in Wellen den Ort des Geschehens und sind ernst zu nehmende Gegner. Während einfach uniformierte Polizisten noch mit wenigen gezielten Schüssen ausser Gefecht gesetzt werden können, sind die Mitglieder der Sonderkommandos sehr viel härter im Nehmen und auch viel besser ausgerüstet. Polizisten mit Schilden, oder Zivilfahnder sind dabei noch relativ harmlos. Richtig brenzlig wird es, wenn einen Scharfschützen von gegenüberliegenden Dächern ins Visier nehmen oder die Spezialisten mit Tasern anrücken. Noch gefährlicher sind allerdings die blitzschnellen Spezialeinheiten, welche die fiese Angewohnheit haben, die Gangster zu umgehen und von der Seite oder von hinten anzugreifen. Wie den Tank in Left 4 Dead gibt es auch in Payday - The Heist einen Übergegner, der in Form eines schwer gepanzerten Agenten in Erscheinung tritt. Diesem sollte man nie alleine begegnen, sondern nur in der Gruppe.

Überhaupt sollte man sich nie zu weit von den eigenen Kollegen entfernen, um nicht von ihnen abgeschnitten zu werden, weil man dann kaum auf Rettung hoffen kann, wenn man verwundet wird. Sobald der Überfall begonnen hat, kommt man also um den Einsatz von Waffengewalt kaum mehr herum. Dennoch sollte es theoretisch möglich sein, Missionen wie den Diamantenraub zu beenden, ohne einen Schuss abzufeuern. Gelungen ist uns das persönlich aber noch nie. Somit ist das Spiel eigentlich ein reinrassiger Shooter, in dem es keine Verschnaufpausen gibt. Das ist jedoch nicht unbedingt negativ, denn durch die ständig drohende Ankunft neuer und immer besser bewaffneter Einheiten der Ordnungshüter bleibt das Tempo hoch - das Adrenalin fliesst fast unablässig durch den Körper und verbreitet dieses beklemmende Gefühl der Angst, das schon in Left 4 Dead für Spannung sorgte.

Payday - The Heist
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Luca Cannellotto am 29 Nov 2011 @ 20:15
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