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Payday - The Heist: Review

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Payday - The Heist ist ein Budgettitel, allerdings zeigt sich dies ausnahmsweise weder in der Grafik noch in der musikalischen Untermalung, die weitaus besser sind als bei manch einem Vollpreisspiel. Bemerkbar macht es sich vielmehr ganz allgemein in der Präsentation. Die Menüs sind schlicht und funktional gehalten, auf eine Anleitung wurde gänzlich verzichtet. Das erweist sich als nicht ganz unproblematisch, denn ist man erst einmal im Spiel, ist das Räuberquartett komplett auf sich alleine gestellt. Zwar ist man stets per Funk mit dem mysteriösen Komplizen verbunden, der immer weiss, was das nächste Missionsziel ist, und die Angriffswellen der Ordnungshüter ankündigt. Doch diese akustischen Hinweise neigen dazu, im allgemeinen Chaos unterzugehen. Auch sonst geizt das Spiel mit Informationen zum Stand des laufenden Auftrages und man erfährt zum Beispiel nicht, wie lange es noch dauert, bis ein gelegtes Feuer ausgebrannt ist oder ein Bohrer noch braucht, um durch eine Wand oder eine Decke zu stossen. Das ist in gewisser Weise realistisch, doch als Neuling hat man damit zu Beginn noch seine liebe Mühe.

Auch dass man zwischen den drei verschiedenen Klassen umschalten kann und wann man genau welchen Ausrüstungsgegenstand braucht, hat uns erst ein erfahrener und sehr geduldiger Mitspieler während einer Partie erklärt. Andere sind da weniger freundlich und schliessen einen schon in der Lobby aus der Partie aus, wenn man einen geringen Erfahrungswert hat. Aus diesem Grunde macht es Sinn, die ersten Missionen mit Bots zu bestreiten. Diese sind nicht so schlecht wie ihr Ruf und eilen schnell zur Stelle, wenn man verwundet wird. Ausserdem sind sie hervorragende Schützen. Beim Erfüllen von Missionszielen sind sie allerdings weniger geschickt. Im ersten Szenario, in dem man eine Bank ausrauben muss, muss man schon ziemlich früh einen Bohrer und zwei Kanister mit Thermit aus einem Versteck beschaffen, mit denen man in die Katakomben der Bank gelangt, wo das Geld versteckt ist. Ein einzelner Spieler kann allerdings nur den Bohrer und einen der beiden Kanister mitnehmen. Die Bots lassen den zweiten liegen, so dass man später noch einmal ins Versteck muss, um den zweiten selber zu holen. Spielt man hingegen mit menschlichen Mitspielern, kann ein anderer den zweiten Kanister gleich zu Beginn mitnehmen.

Payday - The Heist Bild
So liegen die Stärken von Payday - The Heist klar im Online-Modus. Hat man erst einen gewissen Erfahrungswert erreicht, machen auch die schwierigeren Missionen enorm Spass und das Spiel beginnt, einen immer mehr in seinen Bann zu ziehen. Hat man womöglich ein paar Freunde zur Hand, mit denen man regelmässig spielen kann, lässt sich der Ablauf der Aufträge ständig verbessern, bis man auch den Diamantenraub ohne grossen Zwischenfälle über die Bühne bringt.

Payday - The Heist
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Luca Cannellotto am 29 Nov 2011 @ 20:15
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