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Quantum Conundrum: Review

  Personal Computer 

Am Zielpunkt angelangt, legt ihr den Fluffy-Tresor auf den Schalter, wechselt in die normale Dimension zurück und habt einen weiteren Testraum geschafft. Später kommen noch tödliche Laserbarrieren, Fliessbänder, Sprungplattformen und sogar Basketball-ähnliche Aufgaben hinzu, die eure Hirnzellen teilweise zum Kochen bringen dürften. So weit, dass wir manchmal frustriert die Flinte ins Korn warfen und das Spiel erst mal beendeten. Das war aber selten der Fall, denn auch die anspruchsvolleren Rätsel sind durch die Bank logisch aufgebaut. Richtig nervtötend sind allerdings diverse Sprungpassagen - vor allem jene, die unter Zeitdruck absolviert werden müssen. Höhenunterschiede und Reichweiten kann man aufgrund der Ego-Perspektive schwer einschätzen, so dass man nicht selten danebenspringt und zum letzten Kontrollpunkt zurückgesetzt wird. Manuelles Speichern ist nicht möglich. Wenigstens sind die meisten Rücksetzpunkte aber sinnvoll verteilt worden.

Abseits der Testräume gibt es nicht viel Abwechslung. Ihr bewegt euch durch optisch repetitive Gänge zum nächsten Experiment. Das höchste der Gefühle sind Wandgemälde, die euer Onkel teils witzig kommentiert. Überhaupt fehlt ein ordentlicher Handlungsfaden. Dagegen war Gothic III mit dem ultimativen "Finde Xardas" ein storytechnischer Hochgenuss. Wenigstens wird der Sammeltrieb animiert. An meist schwer zugänglichen oder gut versteckten Stellen gibt es Sammelobjekte, die teils neue Fähigkeiten in einem Bonusraum freischalten. Des Weiteren laden Steam-Errungenschaften zum erneuten Absolvieren von Testräumen ein - in möglichst kurzer Zeit mit möglichst wenigen Dimensionswechseln und keinen Bildschirmtoden. Mindestens zwei kostenpflichtige Zusatzpakete befinden sich ausserdem in Arbeit. Für Nachschub dürfte also gesorgt sein.

Technik

Quantum Conundrum basiert auf der Unreal-Engine und wurde recht bunt in Szene gesetzt. Zwar ähneln sich vor allem die Nebenareale sehr, doch entschädigen die einfallsreich gestalteten Testräume dafür allemal. Laserbarrieren, detaillierte Texturen, plastisch wirkende Flüssigkeiten und ein solides Physikmodell kann das Spiel auf der Habenseite verbuchen. Richtige Ladepausen gibt es auch nicht. Beim Betreten einer neuen Räumlichkeit wird allerdings merklich nachgeladen - inklusive kurzer Ruckelpartie. Man fühlt sich ein wenig an Source-Engine-Spiele erinnert.

Quantum Conundrum
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Daniel Boll am 07 Jul 2012 @ 15:43
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