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Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues: Review

  Personal Computer 

Der Titel bietet uns also viele Elemente, die wir von anderen Vertretern aus dem MMORPG- sowie dem klassischen Rollenspiel-Genre kennen, und kaum Neues. Das gilt auch für das Kampfsystem, das wie üblich über Standardattacken ohne Abklingzeit sowie über stärkere Angriffe verfügt, die sich nach der Nutzung wiederaufladen müssen. Hinzu kommen Status verändernde Fähigkeiten, Heilzauber, Buffs und Ähnliches, wodurch sich MMORPG-Fans schnell heimisch fühlen sollten. Dies ist aber nur dann der Fall, wenn wir unsere erlernten Skills klassisch in der Schnellleiste fixieren. Tun wir dies nicht, kommt einer der wenigen wirklich innovativen Aspekte des Spiels zum Tragen. Ohne die Fixierung erscheinen ausgewählte Fähigkeiten zufällig in unserer Leiste, die wir nur dann nutzen können, wenn sie gerade da sind. Dies macht die Kämpfe deutlich unvorhersehbarer und verlangt eine gewisse Spontanität.

Atmosphärische Spielwelt mit sichtbarer Staubschicht

In Sachen Atmosphäre kann Shroud of the Avatar definitiv überzeugen. Die Spielwelt hält zahlreiche Areale für uns bereit, von Wäldern über Städte bis hin zu Räuberlagern, Burgen oder Flussläufen. Diese wurden allesamt sehr detailliert gestaltet und besitzen eine stimmige und glaubhafte Atmosphäre. Diverse Nicht-Spieler-Charaktere (NSCs), die in den Städten unterwegs sind, sorgen für Leben, und auch der gelungene Wechsel von Tag und Nacht weiß zu gefallen. Gerade das Design der Charaktere sowie deren Bewegungen wirken allerdings schon etwas überholt. Die Gesichtszüge sind wenig detailliert, und die Körperbewegungen wirken nicht mehr ganz frisch, sowohl bei der Fortbewegung als auch in den Kämpfen. Besonders enttäuschend fanden wir die Umsetzung der Dialoge. Hier stehen uns keine wirklichen Antwortmöglichkeiten auf die Ausführungen der NSCs zur Verfügung. Stattdessen wählen wir einzelne Schlagworte aus deren Dialogen aus, die wiederum neue Redeschwalle der Computercharaktere auslösen. Man antwortet also quasi mit Schlagworten und gibt keine ganzen Sätze von sich. Von einem modernen MMORPG, bei dem es auf die Immersion ankommt, darf man ein wenig mehr erwarten. Auch auf eine Vertonung der Dialoge müssen wir leider verzichten, wodurch sich storyrelevante Quests und Nebenaufgaben quasi komplett identisch anfühlen. Wenigstens in den Dialogen der Singleplayer-Kampagne wäre eine Vertonung doch durchaus drin gewesen.

Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues
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Daniel Walter am 12 Apr 2018 @ 11:12
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