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Blackguards: Review

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Mit dem Glück auf unserer Seite

Was uns ebenfalls nicht sonderlich gut gefallen hat, ist die grundlegende Linearität des Spiels. Okay, es gibt neben der Hauptmission auch einige mehr oder weniger interessante Nebenaufgaben. Doch prinzipiell werdet ihr wie auf Schienen von einem Schauplatz zum anderen geführt, ohne dass ihr eurem Erkundungstrieb nachgeben könnt. Sogar innerhalb der Städte könnt ihr nur fest vorgegebene Orte besuchen, so dass sich der Vergleich mit lediglich grafisch leicht aufgepeppten Quest- und Handelsmenüs geradezu aufdrängt. Hinzu kommt die Tatsache, dass beim Betreten eines neuen Schauplatzes jedes Mal für mehrere Sekunden ein Ladebildschirm aufpoppt, was den Spielfluss mitunter ziemlich ausbremst.

Doch lassen wir das mal aussen vor, denn der Fokus von Das Schwarze Auge: Blackguards liegt auf den Kämpfen - und die sind richtig gut. Wie eingangs bereits erwähnt, handelt es sich um rundenbasierte Gefechte, die auf in Hexfelder unterteilten Karten stattfinden. Jede Figur kann nur eine bestimmte Anzahl an Feldern marschieren beziehungsweise bestimmte Aktionen wie Angriffe, Zauber und die Verwendung von Tränken sowie speziellen Gegenständen ausführen. Die Figuren ziehen nacheinander, danach ist eine Runde beendet. Dieses System verlangt schon für sich gesehen einiges an Kalkül, Taktik und Planung. Wer blind auf seine Gegner stürmt, liegt schneller im Dreck, als er "Blackguards" rufen kann.

Blackguards Bild
Doch Daedalic ist es gelungen, die rundenbasierten Kämpfe noch etwas interessanter und vor allem abwechslungsreicher zu gestalten. Das liegt nicht nur an der Vielzahl unterschiedlicher Gegner sowie den immer wieder eingestreuten Sonderaufgaben (Beispiel.: Alle Gegner müssen innerhalb von sieben Runden sterben). Vielmehr sind dafür die interaktiven Objekte verantwortlich, die bei richtiger Verwendung einen Vorteil für die Heldengruppe gewähren. So gibt es beispielsweise Kisten, die als Deckung dienen. Oder ihr schneidet ein Seil durch, so dass der daran befestigte Kronleuchter auf die Feinde fällt. Oder ein zerstörter Alchemistentisch, der eine grosse Säurepfütze hinterlässt. Wer diese Objekte geschickt in seinen Kampfplan einflechtet, hat letztendlich bessere Karten. Die Gegner-KI ist leider nicht immer clever genug, um diesen Vorteil für sich selbst zu nutzen. Immerhin ist sie aber beispielsweise in der Lage, einzelne Helden einzukesseln.

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Andre Linken am 29 Jan 2014 @ 17:38
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