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Adventure Park: Review

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Fehler in der Buchhaltung

Zwar könnt ihr, wie bereits erwähnt, enorm viel im Spiel einstellen, allerdings hätte man dies etwas eleganter lösen können. Kleinere Buden verkaufen ihre Waren beispielsweise unter dem Einkaufswert, sodass sie gleich von Anfang an ein Minus in eurer Bilanz hinterlassen. Zudem könnt ihr zwar immerhin bei einigen Ständen die Preisgestaltung für alle gleichen Einrichtungen übertragen lassen, allerdings funktioniert dies nicht automatisch, wenn ihr beispielsweise später nochmals ein Gebäude des gleichen Typs baut. Auch die Besucherkommentare sind nicht immer nachvollziehbar, wenn ihr zum Beispiel einige Attraktionen bereits gebaut habt, die Leute euch aber mitteilen, dass sie gerade kein Fahrgeschäft finden, auf welches sie Lust haben. Ausserdem bleibt es etwas fragwürdig und wenig verständlich, weshalb ihr für den Strahlenbeschleuniger zwar endlose Erweiterungen freischalten könnt, die jedoch für eure Besucher jedes Mal zur ultimativen Belastung ihres Magens führen und sie ein Schleudertrauma davontragen, während dadurch die Besucherbewertung eures Parks insgesamt sinkt.



Mit Liebe zum Detail

Dank zahlreicher Besucher und sehr hübsch animierter Attraktionen ist der Wuselfaktor in Adventure Park ziemlich hoch. So könnt ihr beispielsweise den Leuten beim Eisessen über die Schulter schauen oder sie beobachten, wie sie freudestrahlend kurz vor der Klippe auf der Achterbahn ihre Arme emporreissen. Wer ganz nahe heranzoomt, kann sogar in die Besucherrolle schlüpfen, seinen Park in der Ego-Ansicht betreten und selbst in Achterbahnen oder anderen Fahrgeschäften Platz nehmen. Unterschiedliche Landschaftstypen wie die Savanne, eine Inselwelt oder der Schwarzwald bringen ein wenig Abwechslung ins Spiel, auch wenn sie sich nicht direkt auf das Spielgeschehen auswirken. Im Grunde genommen könnt ihr nämlich alle Gebäude auf allen Flächen errichten. Kleinere Abzüge gibt es jedoch für unschöne Wassereffekte und für sich teilweise erst ab einer sehr nahen Zoomstufe bewegende Bäume. Ausserdem wäre es schön gewesen, wenn eure Besucher nicht aus dem Nichts am Eingang auftauchen, sondern per Auto, Bus oder Schiff (Inselpark) anreisen würden.

Der Soundtrack weiss zu gefallen, wenngleich die Entwickler einige Parallelen zu aktuellen Filmen - Fluch der Karibik lässt wieder einmal grüssen - nicht abstreiten können. Schade ist jedoch, dass die Anzahl der Karten in der Kampagne (insgesamt fünf Missionen) und im Freien Spiel (insgesamt acht Karten) etwas dürftig ausgefallen ist.

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Alexander Boedeker am 02 Okt 2013 @ 16:41
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