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Space Hulk - Deathwing: Review

  Personal Computer 

Aliens, Aliens, Aliens … Aliens ohne Ende

Stichwort taktische Herausforderung. Neben der Waffenauswahl, die dadurch überflüssig wird, dass die Kugeln ohnehin selten eure Feinde treffen, gibt es einen Fähigkeiten-Baum. Hier schaltet ihr eine kleine Handvoll neuer Spezialattacken frei oder beschleunigt die Geschwindigkeit eures Hackings. Das kann ein Terminator nämlich auch. Damit könnt ihr Selbstschussanlagen steuern beziehungsweise zerstören oder automatische Türen blockieren. Dieses Blockieren stellt das größte taktische Element dar. Die Alien-Rasse der Gene Stealer greift euch in endlosen Horden an. Damit ihr also nicht vom nicht versiegenden Strom immer neuer Feinde überrannt werdet, blockiert ihr die Türen der hinter euch liegenden Räume. "Immer neue Feinde" bezieht sich dabei übrigens nur auf das Vorkommen der Außerirdischen. Vielseitigkeit kennen diese Aliens nicht. Sie sind entweder klein und haben Krallen oder groß und haben Klauen. Ab und zu spuckt einer Säure. Das Blockieren einer Tür dauert nur wenige Sekunden, jedoch fängt dies ganz schnell an zu nerven. Erst recht, wenn mal wieder einer eurer Begleiter auf der falschen Seite der Tür stehen bleibt und per Laufbefehl herausgeholt werden muss. Schlimmer noch, wenn er aufgrund seiner miserablen Wegfindung irgendwo feststeckt. Durch diese ständigen Unterbrechungen des Spielflusses und die langweiligen Gefechte leidet die Atmosphäre enorm.

Haben wir gerade "Unterbrechung des Spielflusses" gesagt? Dabei haben wir noch nicht mal die ständigen, nicht vorhersehbaren Spielabstürze erwähnt. Aufgrund des Speichersystems, das nur nach erfüllten Teilmissionszielen einen Speicherpunkt setzt, ist es stellenweise nötig, eine halbe Stunde Spielzeit nachzuholen. Die konstanten 60 Bilder pro Sekunde, die unser Testsystem aufrechterhalten konnte, waren gespickt mit nicht nachvollziehbaren Bildraten-Einbrüchen. Jeder dieser zahlreichen Einbrüche konnte in einem Absturz resultieren. Um ehrlich zu sein, war das Bangen in diesen Momenten auf einen bitte nicht stattfindenden Absturz das Spannendste an den ganzen zwölf Stunden der Einzelspieler-Kampagne.

Space Hulk: Deathwing lädt auch zum Mehrspielermodus ein. Sollte hier tatsächlich mal eine Begegnung zustande kommen, obwohl die miserablen Spielserver dies selten zulassen und die Server-Filterung schlichtweg nicht funktioniert, kann man die Story-Kampagne dann in der Gruppe durchlaufen. Inklusive dem Sich-gegenseitig-in-der-Schusslinie-Stehen. Alternativ könnt ihr aber auch Bug-Bingo mit euren bis zu drei menschlichen Mitstreitern spielen. Die Regeln sind einfach: Hierbei gewinnt derjenige, bei dem ein Spielfehler auftritt (alle übrigens auch im Einzelspielermodus vorkommend), den die anderen nicht haben. Möglich ist unter vielen anderen: Eine nicht nachladbare Waffe, eine Waffe mit dauerhafter Ladehemmung, ein nicht auf der Karte vorhandenes Missionsziel oder ein nicht erkanntes Gamepad.

Space Hulk - Deathwing
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Alexander Boedeker am 23 Dez 2016 @ 19:11
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