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Killing Floor 2: Review

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Bog off, you wanker?

Da Killing Floor 2 in Frankreich angesiedelt ist, verfügen die Englisch sprechenden Charaktere jeweils über einen passenden Akzent. Die beliebten Taunts haben es zwischenzeitlich auch wieder ins Spiel geschafft, wenn auch nicht vollständig. Ja und Nein sagen, um Hilfe oder Heilung bitten sowie Zeds beleidigen sind vorhanden, "Insult Players" hingegen (noch) nicht. Leider, denn abgesehen davon, dass es in Matches auflockernd wirkt und witzig ist, wäre dieser Taunt vor allem für den neuen Versus-Modus sinnvoll. Hier treten zwei Teams gegeneinander an: Das eine übernimmt die Menschengruppe, das andere schlüpft in die Haut von Zeds. Ziel ist es, vier Wellen zu überstehen bzw. das feindliche Team in dieser Zeit auszulöschen. Danach werden die Seiten gewechselt. Am Ende gewinnt das Team, das letztlich die meisten Punkte erzielen konnte, wobei jeder Spielertod mit einem Punktemalus bestraft wird. Stieß der Modus anfangs noch auf harsche Kritik aus der Fangemeinde, mausert er sich zusehends zu einer echt spaßigen Abwechslung zur klassischen Spielvariante. Uns macht vor allem das Kämpfen als Zed Spaß. Die Zuweisung geht offenbar zufallsbasiert vonstatten. Es kann also passieren, dass ihr ein ganzes Match über als Clot oder Crawler spielen müsst, während eure Mitspieler die Geschicke der dicken Viecher übernehmen dürfen. Schafft es das Menschenteam bis in Wave 5, erhält ein Zed-Spieler gar die Ehre, den Boss zu steuern.

Versus leidet mehr noch als der klassische Kooperativmodus unter einer suboptimalen Spielbalance. Von Spielern gesteuerte Scrakes, Fleshpounds und Bosse sind abartig stark und widerstandsfähig. Andererseits hat die Menschengruppe in den ersten Runden spürbare Vorteile, wenn sie etwa auf Berserker, Supporter und Demolitions setzt. Das Zed-Team kann dafür manch eine Ungereimheit bei der Zuweisung von Kreaturen beklagen. So war nach unserem Bildschirmtod nicht nur einmal der Respawn-Countdown längst abgelaufen, ohne dass wir einen Zed übernehmen konnten. Ein Text weist darauf hin, dass nach im Spiel befindlichen Monstern gesucht werde. Und wir warten und warten, stecken im Beobachtermodus fest, obwohl eigentlich genug Reservisten zur Verfügung stünden. Diese Missstände sind ohne Frage nervig und verbesserungswürdig. Aber sie stören nicht so extrem, dass der Spielspaß drunter leiden würde. Als niedrigstufiger Spieler gibt es allenfalls Probleme, via Matchmaking einen passenden Server zu finden. Hier könnt ihr zwar via Serverbrowser Abhilfe schaffen, doch landet ihr dann mit hoher Wahrscheinlichkeit in einem unausgeglichenem Match. Dies gilt auch für den klassischen Modus, weshalb ihr der Balance zuliebe immer erst den Weg übers Matchmaking gehen solltet.

Killing Floor 2
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Daniel Boll am 12 Dez 2016 @ 19:37
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