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Cities - Skylines: Review

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Es ist so gross!

Cities: Skylines orientiert sich, was den Umfang betrifft, ganz klar am Klassiker. Einengende Stadtgrenzen gibt es hier nicht. Oder besser gesagt: Es gibt Stadtgrenzen, die man allerdings alsbald erweitern kann. Startet ihr zu Beginn noch mit vier Quadratkilometern, so könnt ihr eure Fläche später mit genügend Spielgeld auf bis zu 100 Quadratkilometer erweitern. Damit lässt sich die eine oder andere Grossstadt sicherlich realisieren, und schon jetzt findet man im Netz so manches Schmuckstück wie den Nachbau der GTA-Metropole Los Santos.

Bei all der Grösse ist es ein Segen, dass die bereits angesprochenen verschiedenen Übersichten einen schnellen Überblick über das Geschehen bieten. Das hilft in den meisten Fällen, doch in einigen anderen Bereichen hätte es ruhig etwas detaillierter sein können. So ist die "Chirper" getaufte Twitter-Imitation mit ihren kurzen Meldungen zwar eine gute Idee, berichtet aber leider viel zu selten über relevante Dinge und wird zum grössten Teil von Bewohnern zugemüllt, die mal wieder ihren Urlaub verlängert bekommen haben. Auch wäre die eine oder andere tabellarische Übersicht hilfreich gewesen, um Detailverbesserungen vorzunehmen. So könnt ihr zum Beispiel nicht so leicht identifizieren, wie effektiv der öffentliche Nahverkehr ist und welche Nahverkehrsmittel überhaupt angenommen werden. Insbesondere eine Übersicht, welche Bus- oder Bahnlinie denn überhaupt gewinnbringend ist, wäre wichtig gewesen. Dafür ist der Verkehr an sich umso besser geraten.

Es ist so lebendig!

Wer bereits zwei Verkehrssimulationen entwickelt hat, der weiss einfach, wie es geht. Ein grosses Highlight von Cities: Skylines ist nämlich die Simulation von Autos, Lastwagen, Bussen etc. Wie kaum zuvor ist ein gut durchdachtes Strassennetz überlebenswichtig für die Stadt. Nur, wenn alle unterschiedlichen Dienstleister auch wirklich effektiv durch die Strassen fegen können, ist ein reibungsloser Ablauf garantiert. Um dies zu gewährleisten, stehen euch Feldwege, Einbahnstrassen, mehrspurige Bahnen und Highways zur Verfügung. All das dürft ihr darüber hinaus auch noch auf verschiedenen Höhenebenen nutzen. Nur durch den geschickten Einsatz dieser Elemente und die noch etwas fehlerbehafteten Kreisverkehre (Rechts vor links sollte hier wirklich nicht gelten. Wir sind ja nicht in Bayern!) verhindert man Staus und abgeschnittene Bereiche. Derzeit ist die KI allerdings noch etwas stur und nutzt nur selten alternative Wege, obwohl ersichtlich ist, dass die eigentlich kürzeste Verbindung schon sehr voll ist. Das ist hin und wieder etwas ärgerlich, da viele infrastrukturell wichtige Autos wie Kranken- oder Leichenwagen manchmal nicht rechtzeitig zum Ziel kommen. Ausserdem fehlen derzeit noch Tunnel, um auch auf hügelige Gelände reagieren zu können. Diese sollen aber alsbald nachgeliefert werden.

Cities - Skylines
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Noch ein Problem: Autos nehmen nicht immer die beste Strecke

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Farbgebung und Kameraunschärfe erinnern stark an SimCity

Patrik Nordsiek am 27 Mrz 2015 @ 19:33
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