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Battlefleet Gothic - Armada: Review

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Blick fürs Große und Ganze

So detailliert die Schlachten sind, so viel Weitsicht muss man bei der Solokampagne beweisen. In der mit schick gezeichneten, allerdings spärlich animierten Zwischensequenzen gespickten Geschichte gilt es, als Admiral Spire den Gothic-Sektor für das Imperium zu verteidigen und Rebellen, Aliens und andere Gegner zu vertreiben. Im eigentlichen Spiel angekommen, dürft ihr euch in der Systemübersicht alle Planeten anschauen und pro Runde eine festgeschriebene Anzahl von Einsätzen absolvieren. Nicht alle Aufstände oder Invasionen werdet ihr direkt aufhalten können, doch neben wichtigen Storymissionen lohnt es sich, den einen oder anderen Planeten zu retten, um sich wertvolle Ressourcen oder Boni zu sichern.

Darüber hinaus dürft ihr zwischen den Missionen eure Schiffe aufrüsten, neue Schiffe in die Flotte aufnehmen und die Besatzung trainieren. Hier könnt ihr von besserer Bewaffnung, flexiblerer Navigation und zielsicherer Crew über stärkere Panzerung bis hin zu interessanten Spezialfähigkeiten wie Zeitverzerrer-Bomben, die eine Zeitblase erzeugen, in der alle Schiffe langsamer agieren und sogar die Raketen und Geschosse langsam fliegen, viele interessante Optionen für eure Flotte wählen. Da jeder Kreuzer in den Missionen Erfahrungspunkte sammelt, gibt es bei der Planung und Vorgehensweise während der Schlachten eine weitere Ebene, die bedacht werden muss. So schmerzt es doppelt, wenn ihr euren ältesten und mächtigsten Kreuzer aufgrund einer kurzsichtigen Entscheidung auf dem Schlachtfeld verliert.


Dank der wirklich gelungenen Präsentation auf Basis der Unreal-Engine 4 werdet ihr dabei immerhin mit einer schicken Explosion entschädigt. Überhaupt macht Battlefleet Gothic: Armada grafisch einiges richtig. Die Schiffe schreien dank ihres außergewöhnlichen Designs geradezu "Warhammer" und können außerdem mit detailreichen Modellen und schicken Texturen aufwarten. Zwar werden die Kreuzer auf meist leere Weltallkarten gesetzt, dafür gibt es nette Lichteffekte zu beobachten. Auch der Sound fühlt sich imposant an. Dabei kann neben dem dramatisch-epischen Soundtrack vor allem die – leider ausschließlich englische – Sprachausgabe überzeugen. Die Sprecher lesen ihre Zeilen stellenweise derart herrlich übertrieben und voller Pathos, dass man sich ein Grinsen nicht verkneifen kann. Alles in allem verleiht das dem Spiel jedoch die typische Warhammer-Atmosphäre.

Battlefleet Gothic - Armada
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Battlefleet-Gothic---Armada


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Patrik Nordsiek am 25 Mai 2016 @ 22:30
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