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Shadow Warrior 2: Review

  Personal Computer 

Koopmodus sorgt für Laune

Die Gestaltung der Levels ist trotz der schlauchartigen Grundstruktur richtig schön. In drei verschiedenen Settings seid ihr unterwegs. Interessanter Nebeneffekt: Vieles wird per Zufallsgenerator in die Levels gesetzt, das gilt auch für die Gegnerdichte und -vielfalt, was den Wiederspielwert etwas erhöht. Groß geraten sind die Levels auf jeden Fall. Neben der Eliminierung der Gegner durchsucht ihr Häuser oder Höhlen beispielsweise nach Schätzen oder wertvollen Upgrades. Hin und wieder lassen sich sogar zusätzliche Herausforderungen in Form von dicken Bossgegnern finden. Die Entdeckungen werden mit einer Spielwährung belohnt, die ihr bei Händlern gegen neue Waffen oder Munition eintauschen könnt. Hier leidet aber die Spielbalance unter Umständen. Zwarist es motivierend, die Geheimnisse des Spiels aufzuspüren, doch mit fetteren Waffen lassen sich die folgenden Levels dann oft auch zu leicht spielen. Muss man selbst wissen, ob man es sich zu leicht machen will. Zur Not wird halt der Schwierigkeitsgrad erhöht, was allerdings auch wieder Einfluss auf die Beute bei den erledigten Gegnern hat.

Im sehr spaßigen Kooperativmodus könnt ihr mit bis zu drei Freunden ins Gefecht ziehen. Optimal ist natürlich eine Mixtur aus Nahkampf- und Fernkampfkriegern, um den Monstern Einhalt zu gebieten. Und gerade im Coop gibt es davon mehr als reichlich. Als Nahkämpfer setzt ihr beispielsweise mit Chi verstärkte Doppelklingen ein, lasst die schwere Kettensäge in Dämonenfleisch sausen oder wirbelt per Spezialattacke mit eurem Katana durch ganze Gegnerhorden. Schön dabei: Die Gewalt ist derart abstrus überzeichnet, dass man herrlich lachen muss, speziell bei den dicksten Bossgegnern, denen man vorzugsweise mit den Fernkampfwaffen einheizt. Pistolen, Maschinengewehr, Nagelknarre oder wuchtige Granatwerfer kommen da zum Einsatz und werden mittels Knopfdruck rasch gewechselt. Jede Feuerwaffe verfügt zudem über verschiedene Werte bei Feuer- und Streurate. Ist die eine Knarre gegen Einzelgegner empfehlenswert, ergibt die andere gegen attackierende Gruppen mehr Sinn. Feedback zu Treffern erhaltet ihr durch dezent (haha) übertriebene Blutung der Gegner als auch durch die Angabe der Trefferpunkte, deren Anzeige ihr aber auch auf Wunsch gänzlich abstellen könnt. Alle Waffen lassen sich mit Elementarschaden versehen. Dann könnt ihr eure Feinde für kurze Zeit einfrieren, in Brand versetzen, sie vergiften oder ihre Kadaver explodieren lassen. Das ist grundsätzlich nicht wirklich nötig, allerdings sind manche Gegner gegen bestimmte Schadensarten resistent. Spätestens hier kommen die Upgrades dann zum Einsatz.Mittels Erfahrungspunkten verbessert ihr Wang zusätzlich und verpasst ihm durch Sammelkarten etwa mehr Platz für Munition, größere Geschwindigkeit, eine optimierte Chi-Regeneration oder eine Schleichfähigkeit.


Typisch für ein Spiel dieser Machart ist die simpel gehaltene Gegner-KI. Als clever kann man die Feinde meistens nicht bezeichnen, auch wenn sie sich unsichtbar machen, euch zu sich mal heranziehen oder über Leitern hinweg folgen. Nur in größeren Gruppen kann es für euch mal richtig hektisch werden. Immerhin sind die Bosskämpfe aufgrund ihrer Länge herausfordernd und unterhaltsam, wenngleich die eigentliche Herausforderung ständig in der Zerstörung der Rüstung beziehungsweise des Schilds liegt, bevor ihr ihnen den Garaus bereitet.

Shadow Warrior 2
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Markus Grunow am 29 Nov 2016 @ 20:25
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