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Ghost Recon - Wildlands: Review

  Personal Computer 

Are we rushing in? Or are we going in sneaky peaky like?

Ungesehen zu bleiben ist allerdings gar nicht so einfach, da wir es mit sehr aufmerksamen Feinden zu tun haben. Entdeckt werden wir oft in Sekundenschnelle, machen wir auch nur eine falsche Bewegung oder töten zur falschen Zeit das falsche Ziel. Sich danach zu verstecken, ist mitunter sehr schwierig, und selbst dann werden wir immer noch gesucht. Sehr unfair ist es, dass manchmal die ganze Besatzung plötzlich weiß, in welchem Busch genau wir uns gerade verstecken, obwohl dies eigentlich unmöglich sein dürfte. Aber vermutlich liegt das an den Adleraugen von Suenos Gefolgschaft, denn auch auf gut 200 m Entfernung liegend auf einer Klippe werden wir entdeckt. Diese fast unverschämte Präzision der KI kann manchmal durchaus frustrierend sein.

Wir können natürlich auch den lauten und bombastischen Weg gehen. Das Waffenarsenal und die Gadgets lassen dies durchaus zu. Jedoch dürfen wir uns dann nicht wundern, wenn, gerade in schwierigeren Gebieten, irgendwann Verstärkung kommt. Besonders bei der Unidad ist Vorsicht geboten, da diese ein wenig ähnlich dem Sternesystem der Polizei in GTA funktioniert und beständig neue und sukzessive immer schwerere Geschütze auffährt. Das ist insofern problematisch, dass wir fast genauso schnell sterben wie unsere Gegner. Nur ein paar Schüsse und auch wir liegen am Boden und müssen auf unsere Wiederbelebung durch eine/n KollegIn oder den Respawntimer warten. Etwas ärgerlich ist hierbei, dass wir in der Zeit nicht unseren Verbündeten über die Schulter schauen können. Stattdessen sind wir dazu gezwungen, geschlagene 60 Sekunden unserem Charakter beim Verenden zuzusehen.

Ghost Recon - Wildlands Bild
Zum Schluss noch ein Wort zu den KI-Begleitern im Singleplayer-Modus: Diese sind recht unspektakulär und mal mehr, mal weniger nützlich. Immerhin schießen sie nur, wenn wir es ihnen befehlen, und treffen dabei sogar. Ein Feature, mit dem Ubisoft für Ghost Recon: Wildlands viel geworben hat, ist der Simultanschuss. Mit diesem können wir bis zu vier Gegner durch das vorherige Markieren und Anvisieren durch die KI gleichzeitig ausschalten. Das klappt sehr gut und ist gerade bei größeren Gruppen sehr hilfreich. Etwas mager sind leider die Befehle, die wir erteilen können. Die beschränken sich im Groben nämlich auf "Start", "Schieß", "Stopp" und "Rückzug". Inhaltlich könnte die KI belangloser nicht sein. Keiner der Begleiter hat eine wirkliche Persönlichkeit, und die Gespräche beschränken sich auf die Kommandos im Einsatz und ein paar mehr oder weniger witzige (und oft viel zu lange) Unterhaltungen im Auto.

Ähnlich belanglos ist die Story. Diese kann mit El Sueno, der seinen Koks-Gottesstaat in Bolivien aufbauen will, von Anfang an nicht überzeugen. Auch im weiteren Verlauf wird nicht wirklich eine Geschichte erzählt, stattdessen jumpen wir einfach von Mission zu Mission. Wirklich gelungen hingegen sind die kurzen Videos, in denen die Unterbosse vorgestellt werden. Diese sind sehr stimmig gestaltet und geben den ansonsten recht anonymen Zielen zumindest ein wenig Charakter.

Ghost Recon - Wildlands
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Jakob Gustavs am 28 Mrz 2017 @ 17:13
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