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For Honor: Review

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All your base are belong to us (someday)

"Unser Volk braucht Platz zum Leben. Doch unsere Grenzen sind so unbeständig, dass es ihm unmöglich ist sich niederzulassen." – Eroberer, bei der Vorbereitung des nächsten Feldzuges

Ein Feature, mit dem For Honor immer wieder geworben hat, ist der Fraktionskampf auf der Metaebene. Indem wir uns einer der drei Fraktionen anschließen, trägt jeder unserer Kämpfe dazu bei, neue Gebiete zu erobern oder bestehende zu verteidigen. Das Ganze funktioniert dadurch, dass wir aufgrund unserer eigenen Leistung sogenannte Kriegsressourcen erhalten, die wir dann in ein einzelnes Gebiet für unsere Fraktion investieren können. Alle sechs Stunden werden sämtliche Punkte aller Spielenden ausgewertet, und die Fraktionen mit den meisten Punkten in dem jeweiligen Gebiet erobern bzw. verteidigen selbiges. Der Fraktionskampf ist in Runden eingeteilt, welche jeweils zwei Wochen gehen, und Saisons, welche zehn Wochen andauern.

Das Metagame ist ständig in Bewegung und schafft es dadurch, interessant zu bleiben. An jedem neuen Tag beobachten wir gespannt, wie die Grenzen sich verschoben haben. Manchmal zu unserer Freude, manchmal zu unserem Verdruss. Schade ist nur, dass der Fraktionskampf es nicht richtig schafft, uns das Gefühl zu geben, einen wertvollen Beitrag zu leisten, da unsere Punkte nur einen kleinen Anteil im großen Punktesammelbecken ausmachen. Auch ist das System sehr undurchsichtig, was eventuelle Heimvorteile angeht, und nach wie vor, ob bzw. wie eine eventuelle zahlmäßige Unterlegenheit einer Fraktion ausgeglichen wird.

For Honor Bild
Neben den Kriegsressourcen erhalten wir auch nach jeder Runde ein wenig Stahl (die Ingame-Währung des Spiels) und mit etwas Glück einen zufälligen Ausrüstungsgegenstand, passend zu der von uns gespielten Klasse. Ubisoft versucht damit (und mit dem Aufstufen der Klassen), ein Progressionssystem in das Spiel zu integrieren, um eine Langzeitmotivation aufzubauen. Dies gelingt jedoch nur mäßig. Die Ausrüstung, die wir erhalten, löst selten bei uns ein Erfolgserlebnis aus, da wir meistens nur sehr schlechte Teile bekommen, die nur dazu da sind, sie zu zerlegen und mit den gesammelten Materialien mühsam bereits vorhandene Ausrüstung aufzuwerten.

Wesentlich mehr Spaß macht da die Individualiserung der Charaktere. Hier steht uns eine wirklich große Auswahl zur Verfügung. Angefangen bei vorgefertigten Farbkombinationen über Symbole, Muster und Tattoos bis hin zu Prägungen der Rüstungen. Hinzu kommen ausgefallener Kopfschmuck, der nicht gerade billig ist, und auch ganze Monturen. Wer an solcherlei Dingen Gefallen findet, der kann bei insgesamt zwölf Charakteren viel Zeit und Arbeit investieren.

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Jakob Gustavs am 24 Feb 2017 @ 15:07
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