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The Surge: Review

  Personal Computer 

Der Stern von Dark Souls, der unser Firmament der guten Spiele erleuchtet hat, geht mit dem Abschluss der Reihe langsam unter. Doch es steigt bereits ein neuer Stern auf. Oder? The Surge versucht das Hardcore-Action-Adventure mit einem frischen Setting aufzugreifen. Ob dies gelingt, seht ihr in unserem Test.

Hello darkness my old friend

Düster sieht die Zukunft aus. Die Menschen haben die Erde systematisch ruiniert, und das rächt sich nun. Dürre, Missernten und Überflutungen sind nur ein Teil der stetig wachsenden Probleme. Doch es gibt Hoffnung. Das technisch führende, multinationale Unternehmen Creo, welches einst als junges Start-up begann, kann die Atmosphäre retten und damit die Menschheit vor dem Untergang bewahren. Dafür hat es das Projekt Resolve eingeleitet. In regelmäßigen Abständen werden Raketen in die Atmosphäre geschossen, um sie nach und nach nicht nur zu reparieren, sondern zu stärken. Doch damit es gelingt, braucht es Menschen, die daran glauben und bereit sind, sich in den Dienst zur Rettung der Menschheit zu stellen. Creo braucht dich!

Große Versprechen, mit denen unser Protagonist Warren zu Creo gelockt wird. In einem Rollstuhl sitzend kommen wir im firmeneigenen Bahnhof an. Bereits bei der Ankunft scheint uns das Ganze etwas merkwürdig. Bis auf zwei Wachen ist hier sonst niemand. Auch die Registrierung scheint absolut automatisch abzulaufen. Während wir uns durch die stylischen, aber leeren Gänge bewegen und das Geräusch der Räder unseres Rollstuhls durch die Flure hallt, kommen wir an unzähligen Werbeplakaten für eine bessere Zukunft vorbei, natürlich durch Creo. In einem Raum müssen wir uns dann für einen von zwei Berufen entscheiden. Den Lynx, einen flexiblen Techniker, oder den für die Schwerstarbeit zugeteilten Rhino. Da in dem Wort "Schwerstarbeit" nicht nur das Wort Arbeit, sondern auch schwer drinsteckt und das Ganze viel zu anstrengend klingt, entscheiden wir uns für den Techniker – und ab da läuft alles schief.

https://www.youtube.com/watch?v=6jAVGPKgwhQ

Nach einer mehr als schmerzhaften Operation, während der uns ohne Sedierung ein Exo-Rig angeschraubt wird, finden wir uns aus der Ohnmacht erwachend in einer Schrotthölle wieder. Wir haben kaum Zeit, uns darüber zu freuen, dass wir wieder laufen können, da wollen uns schon die ersten Drohnen ans Leder, um uns zu "entsorgen". Also nicht lange schnacken, sondern das erstbeste dicke Rohr schnappen, das wir finden können, und den Drohnen eins auf die Mütze geben. Das klappt auch auf Anhieb, denn die Steuerung kommt uns sehr vertraut vor, fühlt sich an wie, ja, ihr habt's erraten: Dark Souls. Das ist aber gar nicht schlimm, sondern im Gegenteil sogar sehr gut, denn es fühlt sich vertraut und richtig an. Und wir fühlen uns auf merkwürdige Art ein wenig zu Hause, auch wenn die Entsorgungsstation von Creo alles andere als nach einem Zuhause aussieht.

Was nach simpler Dark-Souls-Mechanik aussieht, wird jedoch noch um ein wichtiges Kernelement des Spiels erweitert: das Anvisieren der Körperteile. Bei jedem menschlichen Gegner haben wir die Möglichkeit, Kopf, Körper, Arme oder Beine anzuvisieren. Das ist auch notwendig, denn nicht jeder Widersacher ist gleich stark gepanzert. So können wir mithilfe der Körperanvisierung die Schwachstellen unserer Feinde ausmachen, um ihnen mehr Schaden zuzufügen, oder aber genau das Gegenteil tun und immer feste auf die Rüstungsteile einschlagen, um sie am Ende gekonnt mit einem Finishing-Move abzutrennen und so die kaputten Überreste mitzunehmen und in ihre Einzelteile zu zerlegen. Diese können wir dann verwenden, um unsere bestehende Ausrüstung zu verbessern oder aber mithilfe der Schemas, die wir durch das erstmalige Abtrennen neuer Rüstung bekommen, neue zu bauen.

The Surge
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Jakob Gustavs

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Jakob Gustavs am 09 Jun 2017 @ 12:31
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