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Shadow Tactics - Blades of the Shogun: Review

  Personal Computer 

Planung, Planung... Planung!

Natürlich kann man hier einfach drauflosspielen und sich mit Hilfe der Schnellspeicher-Funktion, mit einem anderen Ansatz oder geändertem Timing beim nächsten Mal heranwagen. Die sehr langen Ladepausen halten aber irgendwie davon ab. Zudem ist es deutlich befriedigender, wenn man eine Situation etwas länger beobachtet, die Wege der Wachen samt ihrer einblendbaren Sichtkegel analysiert und sich dann einen Plan ausheckt, wie man ungesehen doch noch zur nächsten Tür oder einfach nur zum nächsten Gebüsch gelangt, um dort wieder Deckung zu finden. Dabei stellen aber nicht nur feindliche Wachen ein Problem dar. Auch Zivilisten verraten euch mitunter an die Wachen, die dann flink zu euch gelaufen kommen.

Die 13 enthaltenen Missionen wurden mit abwechslungsreichen Missionszielen und vor allem verschiedenen Szenarien bedacht. Mal seid ihr in hübsch gestalteten Dörfchen unterwegs, dann wieder in einem malerischen Bambuswäldchen. Aber auch vom Krieg gezeichnete Militärlager und Festungen warten auf eure Schleich- und Entdeckungskünste. Einzig das komplette Fehlen von Innenräumen stört gelegentlich. In Häusern versteckte Charaktere können die Türen nur benutzen, um rein- und wieder rauszugehen. Sehr viel besser wissen da die Kleinigkeiten in den Levels zu gefallen. Gehen wir durch Pfützen, erzeugt das verdächtigen Lärm, der eventuell Wachen auf uns aufmerksam macht. Das können wir aber auf einer anderen Karte zu unserem Vorteil nutzen, indem wir in einer verschneiten Umgebung die Wachen durch unsere Fußstapfen wiederum verwirren oder in einen Hinterhalt mit unserem wartenden Samurai locken. Bei Nacht sind die Sichtkegel der Gegner verkürzt, allerdings sind dann wiederum jegliche Lichtquellen von größerer Gefahr für unsere Recken. Da wünscht man sich an mancher Stelle fast den Wasserpfeil aus Thief.

Shadow Tactics - Blades of the Shogun Bild
Die Kamera ist frei dreh- und auch zoombar. Das ist aber auch nötig, da ihr sonst manche Wachen gar nicht richtig erkennen könnt, da sie beispielsweise auf einem Balkon stehen, den ihr in einer Perspektive noch gar nicht erkennen konntet. Erst beim Drehen der Map wird er auffällig und ihr könnt auch diesen Kameraden bei der Wegplanung berücksichtigen. Im so genannten Schattenmodus kombiniert ihr die Fertigkeiten eurer Helden. Hier plant ihr jeweils eine Aktion im Voraus und könnt dann per Tastendruck alle von euch vorgegebenen Aktionen auf einmal ausführen lassen. Glücklicherweise haben die Entwickler auf zeitlich begrenzte Missionen verzichtet, so dass ihr ganz in Ruhe planen, überlegen und Aktionen kombinieren könnt.

Wie in anderen Spielen der Machart auch, gehen die feindlichen Wachen und Soldaten wieder ihrem normalem Tagesablauf nach, sobald sich eine Situation beruhigt hat. Gelegentlich macht das nicht zwingend Sinn, vor allem wenn ihr die Umgebung für ein irres Manöver genutzt habt und beispielsweise Kameraden der Wachen per gezieltem Fernschuss auf einen Kran unter einem Stapel Holz begraben habt. Andererseits wäre eine übertriebene Aufmerksamkeit der KI auch wiederum Gift für den Spielablauf.

Shadow Tactics - Blades of the Shogun
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Markus Grunow am 23 Dez 2016 @ 17:28
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