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Aven Colony: Review

  Personal Computer 

In unserer Vorschau hatten wir euch das grundlegende Spielprinzip des Science-Fiction-Aufbauspiels Aven Colony vorgestellt. Im Test möchten wir uns etwas genauer mit dem Spiel auseinandersetzen und euch die verschiedenen Möglichkeiten aufzeigen, die euch beim Errichten eurer Kolonie zur Verfügung stehen.

Man nimmt uns an die Hand

Der beste Weg, um ins Spiel einzusteigen, ist sicherlich die Kampagne. Hier werden wir Stück für Stück in das Gameplay eingeführt und lernen, welche Gebäude welchen Nutzen haben und was es mit den Rohstoffen, Baumaterialien und Bewohnern auf sich hat. Die Einführung ist wirklich gut gelungen und sollte auch Genreneulingen einen guten Einstieg ermöglichen. Nach und nach setzt uns Aven Colony kleine Ziele, die es zu erreichen gilt, um das nächste zu aktivieren. Zeitweise müssen wir uns auch mit mehreren Aufgaben gleichzeitig befassen, da einige der Ziele wie zum Beispiel das Vergrößern der Bevölkerung eher langfristig ausgerichtet sind, wohingegen der einfache Bau von Gebäuden meist relativ schnell erledigt ist. Hier kommt eigentlich nie Langeweile auf, und wir können unserer Kolonie beim Wachsen und Gedeihen zuschauen, was immer wieder für kleine Erfolgserlebnisse sorgt, die uns am Ball bleiben lassen. Besonders hervorheben lässt sich an dieser Stelle der beschleunigte Jahreszeitenwechsel, denn in Aven Colony durchlaufen wir einen Jahreszeitenzyklus – also Frühling, Sommer, Herbst und Winter – an nur einem Tag. Dies sorgt dafür, dass wir uns mit den Auswirkungen der härteren Zeiten des Jahres sehr viel öfter auseinandersetzen müssen, als bei einer Simulation, die auf der Erde spielt. Wem die Kampagne zu linear ist und wer sich lieber ohne große Hilfe einen Ruf als Sci-Fi-Bürgermeister erarbeiten möchte, ist dagegen im Open-World-Modus gut aufgehoben.

Passt das Spiel euren Vorlieben an

Im Open-World-Modus stehen uns zu Beginn neun Welten zur Wahl. Hier warten nicht nur grüne Landschaften inmitten von stimmungsvollen Bergen auf uns, sondern auch karge Wüstenwelten und kalte Schneeregionen, je nachdem, was wir am liebsten mögen. Mithilfe der unterschiedlich gearteten Welten motiviert uns das Spiel an dieser Stelle dazu, immer mal wieder einen neuen Schauplatz auszuprobieren. Bei klassischen Aufbausimulationen sind die optischen Unterschiede zwischen den spielbaren Welten meist eher geringfügig vorhanden, bei Aven Colony bedeutet eine neue Welt aber wirklich eine vollkommen neue Umgebung mit eigener Atmosphäre, was sich sehr positiv auf die Langzeitmotivation auswirkt. Vor dem Start eines Open-World-Spiels können wir dieses unseren Wünschen entsprechend detailliert anpassen. Neben dem allgemeinen Schwierigkeitsgrad, der in drei Stufen reguliert werden kann, lässt sich hier auch die Höhe der Anfangsressourcen oder auch der Grad der Hilfe, die uns durch die Frachtkapseln zuteilwird, einstellen. Auch die Häufigkeit der Umweltereignisse, die uns immer wieder vor Herausforderungen stellen, oder die Verfügbarkeit von Mineralien können hier präzise angepasst werden. Außerdem lassen sich Missionsziele an- oder abschalten, sodass wir entweder völlig frei oder mit einem gewissen Leitfaden spielen können. Daher sollten im Open-World-Modus Anfänger und Profis gleichermaßen auf ihre Kosten kommen, indem sie ihr individuelles Spiel erstellen und an ihre Bedürfnisse wie auch ihre Fähigkeiten anpassen.

Die aktivierbaren Missionsziele des freien Spiels sind aber wirklich nur sehr rudimentär gehalten und beziehen sich beispielsweise auf die Vergrößerung der Population oder die Erkundung der Spielwelt. Wie wir unsere Kolonie aufbauen sowie welche Gebäude und Strukturen wir zu welchem Zeitpunkt bauen, obliegt im Gegensatz zur Kampagne aber allein unserer Entscheidung, wodurch sich Kampagne und Open World schon merklich unterscheiden, was uns wiederum dazu ermutigt, beide Varianten ausführlich auszuprobieren. Eine kleine Hilfe erhalten wir aber auch im freien Spiel, denn anhand von Warnhinweisen teilt uns das Spiel zu jeder Zeit mit, wenn es in der Kolonie an etwas mangelt. So können wir zeitnah reagieren, ohne dass zum Beispiel das Fehlen von Nahrung oder Strom größere Probleme nach sich zieht.

Aven Colony
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Daniel Walter

Aven-Colony


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Daniel Walter am 02 Aug 2017 @ 12:58
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