GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Pillars of Eternity II: Deadfire: Review

  Personal Computer 

So viele Inseln, so viel zu tun

Erzählerisch macht auch der zweite Teil vieles richtig. Von der apokalyptischen Hauptgeschichte rund um die Jagd auf den Gott Eothas über Nebengeschichten, bei denen Macht und Politik im Fokus stehen, bis hin zu Handelskonflikten auf dem Land und auf Seesowie zum nahezu allgegenwärtigen Dissens zwischen Arm und Reich. Und mittendrin seid ihr als Wächter, trefft eure Entscheidungen und verhaltet euch, wie es euch eben passt. Klar ist es leichter, sich als rechtschaffener oder neutraler Held zu geben, statt als fieser Schurke, dem jeder eigene Vorteil am wichtigsten ist.

Grundsätzlich möglich ist es aber, sich den Zorn ganzer Dörfer auf sich zu ziehen, weil man beispielsweise die Langfinger nicht bei sich halten konnte. Grundsätzlich ist es aber sehr oft möglich, sich aus kniffeligen Situationen herauszuquatschen – den mannigfaltigen Optionen in den Dialogen sei Dank. Die Unterhaltungen haben insgesamt betrachtet nicht immer den Charme und Witz der älteren Vorbilder. Für manche Bemerkung oder Frage sind allerdings Mindestanforderungen an bestimmte Werte geknüpft. Ein Kämpfer mit Intelligenzwert 10 hat da nicht viele Optionen, ein magiebegabter Charakter mit vorhersehenden Gesprächseigenschaften wie Tiefblick hingegen kommt um manchen Kampf dann doch herum, wenn er denn will.

Pillars of Eternity II: Deadfire Screenshot


Das Karibik-Setting macht diesmal im Gegensatz zur auch von uns kritisierten Optik des Vorgängers richtig was her. Schöne Küstenstädte, idyllische Sandstrände, wundervoll ausgeleuchtete Höhlensysteme mit tanzenden Schatten der Abenteurergruppe an den Wänden, asiatische Einflüsse in Dörfern und eine Farbenpracht, die man so im Genre kaum zuvor gesehen hat. Obsidian hat mit der Unity-Engine eine wunderbare, intensive und lebendige Welt geschaffen. Hier hat man sich die damalige Kritik offensichtlich sehr zu Herzen genommen, denn verwaschen oder steril, geschweige denn austauschbar wirkt hier nichts. Malerisch, stimmungsvoll, episch oder einfach nur schön – volle Punktzahl bei der Grafik, auch wenn die Weltkarte etwas simpler gestrickt ist. Besonders gut gefallen hat uns, dass nun Nicht-Spieler-Charakterenicht mehr nur einfach in der Gegend herumstehen, sondern einem Tagesablauf nachgehen, sodass das Geschehen in den Straßen, auf Marktplätzen oder selbst am Waldesrand erheblich authentischer wirkt.

Pillars of Eternity II: Deadfire
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?

 

Pillars-of-Eternity-II-Deadfire


Pillars-of-Eternity-II-Deadfire


Pillars-of-Eternity-II-Deadfire


Pillars-of-Eternity-II-Deadfire


Markus Grunow am 11 Jun 2018 @ 21:26
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen