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Pillars of Eternity II: Deadfire: Review

  Personal Computer 

Auf ins Gefecht

Kommt es zum Kampf, sind auch hier einige positive Änderungenim Vergleich zum Vorgänger bemerkbar. Die Wegfindung, die zuvor ein echtes Ärgernis war, wurde erheblich verbessert. Und das liegt nicht daran, dass ihr nun lediglich fünf Mitglieder habt, statt sechs wie im ersten Teil. Die KI-Funktion wurde beibehalten und leicht optimiert, sodass ihr euren Gruppenmitgliedern vordefinierte Verhaltensweisen bei einem Kampf mitgeben könnt. Das ist vor allem dann nützlich, wenn man nicht so viel mit der Pausenfunktion arbeiten möchte und viel lieber in Echtzeit an die Kämpfe herangehen möchte. Wer es etwas taktischer mag, pausiert das Spiel und überlegt nun ganz bedächtig, welche Fertigkeiten oder Laufwege als Nächstes vorgegeben werden.

Pillars of Eternity II: Deadfire Screenshot


Hatte der erste Teil noch etwas zu viele optische Effekte im Kampf und verkam so oft zum Feuerwerk der magischen Eitelkeiten, wurden die Zauber nun etwas entschlackt. Zudem wurde die Gefahr des "Friendly Fire" etwas entschärft, da ihr nun mittels eines eingeblendeten Radius sehen könnt, für welchen Bereich der nächste Zauber gefährlich ist und wo ihr euch noch gefahrlos aufhalten könnt. Zudem könnt ihr diesen Einflussbereich weiter verschieben, sollte sich die Kampfsituation in den nächsten Sekunden doch noch anders als vermutet darstellen - beispielsweise durch das überraschende Anrennen oder eine Teleportation eines Feindes.

Auch praktisch, wenn der eigentlich anvisierte Gegner bereits niedergestreckt wurde und man den Zauber im letzten Moment noch auf einen anderen Feind umlenken kann. Manche Fässer können per Feuerball zum Explodieren gebracht werden, was teils sehenswerte Kettenreaktionen auslöst. Geduldige Spielernaturen können auch per Schleichfunktion zunächst Fallen auslegen und die Widersacher dann hineinlocken. Das funktioniert diesmal prima und macht auch richtig Spaß, weil Mühe hier belohnt wird. Ihr könnt aus fünf verschiedenen Schwierigkeitsgraden wählen und weitere kleine Modifizierungen vornehmen, etwa bei der Stufenskalierung eurer Feinde. Besonders nützlich, wenn ihr das Balancing als zu leicht empfindet.

Pillars of Eternity II: Deadfire
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Markus Grunow am 11 Jun 2018 @ 21:26
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