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World War Z: Review

  Personal Computer 

Keine grafischen Höhenflüge, aber eine solide Optik

Grafisch präsentiert sich World War Z als sehr ordentlich. Gerade der Lichteinfall und die Spiegelungen auf metallischen Oberflächen oder auf Wasser können sich sehen lassen und verleihen dem Titel eine zeitgemäße Optik. Die Gesichter der Charaktere sind hingegen etwas steif und leblos ausgefallen, und die Zombies wirken teils etwas altbacken. Auch die Darstellung der großen Horden kann nicht immer überzeugen, da die Bewegung der Zombies an einigen Stellen sehr unnatürlich wirkt. Dadurch erscheinen vor allem die großen Gruppen oftmals eher wie ein Ameisenhaufen und fühlen sich weniger wie eine tödliche Bedrohung an. Dies ist insgesamt ein Faktor, der uns beim Testen negativ aufgefallen ist. Auch wenn die Zombies in Horden auf uns zustürmen, schafft es das Spiel zu selten, sie wirklich bedrohlich wirken zu lassen. Wenn man hier an Titel wie Dying Light denkt, in denen die Untoten gerade bei Nacht wirklich für schweißnasse Hände sorgen können, ist hier definitiv noch Luft nach oben. Die Atmosphäre der einzelnen Schauplätze ist hingegen sehr gut eingefangen, ganz gleich, ob wir in den düsteren Tunneln der New Yorker U-Bahn, in den größtenteils zerstörten Straßen Manhattans oder zwischen den überzeugend in Szene gesetzten Überresten der Heiligen Stadt kämpfen.

Auf in den Kampf!

Wenn man sich in der Kampagne mit dem Gameplay vertraut gemacht habt, gibt es keinen Grund mehr, sich nicht in den Multiplayer-Modus zu stürzen. Hier warten insgesamt zehn (!) unterschiedliche Klassen auf uns, die mit einem individuellen Set an Waffen ausgestattet sind. Die Wahl der Klasse ist also hier gleichbedeutend mit der Wahl der Ausrüstung, die uns anschließend zur Verfügung steht. Für jede Klasse können wir sukzessive Verbesserungen freischalten, indem wir höhere Stufen erreichen. Hier werden grundlegende Dinge verbessert, etwa die Anzahl der tragbaren Granaten oder auch die Effektivität einzelner Waffen. Der Mehrspielermodus bietet uns fünf Spielvarianten, bei denen wir es nicht nur mit Zombies, sondern eben auch mit menschlichen Gegnern zu tun bekommen. Zur Auswahl an Modi gehören klassische Spielvarianten wie die Vorherrschaft, bei der Kontrollpunkte erobert werden müssen, oder auch das Deathmatch, hier Schwarm-Todeskampf genannt, bei dem es einfach nur um das Töten der Feinde geht. Hinzu kommen Modi wie der "Scavenge Raid", bei dem es um das Sammeln von Rohstoffen geht, oder auch die Impfstoffjagd, bei der Impfampullen verteidigt werden müssen. Sehr gut gefallen hat uns außerdem King of the Hill, wo wir ein Areal erobern und anschließend verteidigen müssen, und zwar gegen Zombies und gegnerische Spieler.

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Daniel Walter am 07 Mai 2019 @ 11:20
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