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Murderous Pursuits: Review

  Personal Computer 

Wir haben euch den neuen Multiplayer-Titel der The-Ship-Macher bereits in unserer Vorschau vorgestellt. Nun, da der Release erfolgt ist, werfen wir noch einmal einen genaueren Blick auf das mörderische Spiel und vergeben eine Wertung.

Die Jagd hat begonnen

In Murderous Pursuits ist es unsere Aufgabe, ein markiertes Ziel, das sich mit uns zusammen auf einem viktorianischen Flugschiff befindet, zu finden und auszuschalten. Um unser Opfer ausfindig zu machen, ist es erforderlich, die Richtungsanzeige genau zu beobachten. Diese zeigt uns nicht nur, in welcher groben Richtung sich das Ziel gerade aufhält, sondern auch, ob es auf derselben Ebene ist. Wenn wir uns in der unmittelbaren Umgebung der gesuchten Person befinden, informiert uns die Anzeige ebenfalls darüber. Nun gilt es, die Charaktere in der Nähe genau zu betrachten, um eventuelle Auffälligkeiten zu erkennen. Wir selbst sollten uns so unauffällig wie möglich verhalten, denn die Opfer können uns zu attackieren, wenn sie uns als Jäger enttarnt haben. Sind wir uns sicher, das richtige Ziel gefunden zu haben, müssen wir uns vorsichtig nähern, um es zu eliminieren. Liegen wir richtig, erhalten wir sogenannte Gunstpunkte für die Rangliste. Bei einem Fehler sind wir für kurze Zeit betäubt, und zudem wird unser Standort für alle Jäger für kurze Zeit sichtbar. Wir spielen auf dem Schiff nämlich nicht nur eine, sondern gleich zwei Rollen, aber dazu später mehr.

Erhöht eure Punkte

Wie viele Punkte es für einen erfolgreichen Kill gibt, hängt von mehreren Faktoren ab. So spielt die gewählte Waffe eine entscheidende Rolle, denn ihr Wert ändert sich dauernd. Die aktuelle Übersicht können wir zu jeder Zeit einsehen, um eventuelle Anpassungen vorzunehmen. Nach einem erfolgreichen Kill verliert die verwendete Waffe sofort an Wert, wodurch es sich empfiehlt, nach einer der zahlreichen Waffenkisten Ausschau zu halten, die weitere Waffenarten bereithalten. Die Auswahl reicht von Schusswaffen wie Pistolen bis hin zu Hieb- und Stichwaffen wie Säbeln. Ein weiterer Faktor, der die Punkte maßgeblich beeinflusst, ist unsere Tarnung. Diese wird anhand der Enthüllungsanzeige verdeutlicht und zeigt an, wie auffällig wir gerade sind. Je niedriger die Anzeige zum Zeitpunkt eines Kills ist, desto mehr Punkte gibt es. So steigt sie automatisch, wenn wir uns außerhalb sogenannter Vignetten aufhalten. Dabei handelt es sich um bestimmte markierte Bereiche, in denen wir untertauchen und einer unauffälligen Beschäftigung nachgehen können, darunter dem Betrachten eines Bildes oder die Teilnahme an einem Gespräch. Sicher ist in einer Vignette übrigens niemand, denn auch dort können Ziele getötet werden. Das Sprinten sollte im Übrigen möglichst vermieden werden, da es die Anzeige innerhalb sehr kurzer Zeit füllt. Des Weiteren ist es wichtig, dass zum Zeitpunkt des Attentats keine Wachmänner in der Nähe sind, da diese uns sofort aus dem Verkehr ziehen, wenn sie etwas Auffälliges bemerken.

Zudem stehen uns jeweils zwei Fähigkeiten zur Wahl, die vor Beginn einer Runde festgelegt werden können, zusammen mit unserem optischen Erscheinungsbild. Hierzu gehört zum Beispiel die Möglichkeit, Charaktere in der unmittelbaren Nähe zu durchleuchten, um ein potenzielles Opfer zu enttarnen. Auch ein Blitz, der für Ablenkung sorgt, oder eine Verkleidung, mit der wir untertauchen können, steht zur Auswahl und kann bei der Jagd äußerst nützlich sein. Um die Fähigkeiten nicht übermächtig werden zu lassen, wurden sie mit einer recht langen Abklingzeit versehen und sollten daher mit Bedacht verwendet werden.

Murderous Pursuits
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Daniel Walter

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Daniel Walter am 11 Mai 2018 @ 10:19
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