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1944 - Winterschlacht in den Ardennen: Review

  Personal Computer 


Eure Truppen wählt ihr genretypisch per Linksklick an, während ihr ihnen mit der rechten Maustaste Marsch- und Angriffsbefehle erteilt. Positiv aufgefallen ist hier vor allem, dass bei einer markierten Einheit nicht nur deren Lebenspunkte, sondern auch stets ihr Feuerradius, mittels eines grünen Kreises, eingeblendet wird. Ein wahres Ärgernis ist hingegen die Bockigkeit sowie die schlechte Wegfindung der eigenen Infanterie, die euren Anweisungen in manchen Situation einfach nicht folgen will oder oftmals unnötig lange Strecken zurücklegt, was vor allem in hektischen Situationen für viel Frust sorgt. Gut, dass man das Spiel wenigstens jederzeit speichern darf.

Taktik ist alles


Im altbekannten Stil präsentiert sich neben der Steuerung auch das gesamt Interface des Spiels. Neben einer nützlichen Minimap, stehen euch wie so üblich verschiedenste Formations- und Verhaltensbefehle zur Verfügung, die euch in Form von kleinen Kacheln am unteren Bildschirmrand angezeigt werden. So könnt ihr euren Soldaten beispielsweise befehlen zu kriechen oder euren Panzern sich zu verschanzen, was deren Verteidigungswerte erheblich verbessert. Diese vielen verschiedenen Optionen eröffnen euch jede Menge taktische Möglichkeiten, die ihr vor allem in späteren Missionen auch dringend benötigen werdet. Denn wer blindlings auf den Feind losstürmt, hat dann in den meisten Fällen keine Chance mehr gegen die äusserst geschickten Gegner, an denen sich vor allem unerfahrene Spieler anfangs die Zähne ausbeissen dürften. Zu verzweifeln brauchen diese aber dennoch nicht, da der Schwierigkeitsgrad in drei Stufen reguliert und somit perfekt auf euer Können abgestimmt werden kann.

Weil immer alleine zu spielen mit der Zeit ganz schön langweilig werden kann, wartet neben dem Singleplayer-, auch noch ein spassiger Mutliplayer-Modus auf euch, in dem ihr euch in den Spielmodi Deathmatch, Capture the Flag und Conquer mit bis zu sieben menschlichen Mitspielern gleichzeitig messen könnt. Anders als beim Singleplayer-Modus dürft ihr euch hier eure Truppen vor dem Spiel sogar selber zusammenstellen. Dazu stehen euch jeweils eine bestimmte Anzahl Punkte zur Verfügung, die ihr in unterschiedliche Einheitentypen investieren könnt, was nicht nur für jede Menge Langzeitmotivation sorgt, sondern auch zum Experimentieren einlädt.

Technik

Mit seiner über ein Jahr alten Engine kann das Spiel grafisch zwar keine neuen Glanzpunkte setzen, weiss dank bombastischen Effekten und realistisch wirkenden Einheitenmodellen aber trotzdem zu gefallen. Ein grosses Lob gebührt vor allem den Level-Designern für die liebevoll gestalteten Karten, die allesamt mit jeder Menge detaillierten Objekten und Gegenständen ausgestattet wurden. Einzig bei den Texturen hätte man stellenweise noch etwas nachbessern müssen.

Einen guten Eindruck hinterliess neben der Grafik auch die Soundkulisse des Spiels. Vor allem bei der gelungenen Sprachausgabe, wie auch der stimmungsvollen Hintergrundmusik spürt man, dass sich die Entwickler in diesem Bereich richtig viel Mühe gegeben haben.

1944 - Winterschlacht in den Ardennen
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Tim Richter am 03 Mai 2005 @ 20:29
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