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Act of War - Direct Action: Review

  Personal Computer 


Steuerung

Die Steuerung geht, nach einer kurzen Eingewöhnung, recht flott von der Hand und unterscheidet sich auch nicht von der Konkurrenz. Die Kamera ist dreh- und zoombar, man kann sogar in der grössten Zoomstufe auch die kleinsten Details erkennen. Am unteren Bildschirm ist auf der linken Seite eine recht grosse Übersichtskarte platziert, direkt daneben befindet sich das Einheitenfenster, hier sieht man auf einen Blick alle angeklickten Truppentypen. Ganz rechts befindet sich das Baumenü. Als Kritikpunkt sei hier genannt, dass sich die zur Auswahl stehenden Gebäudeicons nur sehr schlecht unterschieden lassen, so dass man zunächst für eine kurze Zeit auf einem Symbol verweilen muss, um eine genauere Beschreibung zu bekommen.

Doch mit dem Bau einfacher Einheiten ist es noch längst nicht getan. So verfügt jede Einheit über eine spezielle Fähigkeit, die man per Mausklick aktivieren kann. Des Weiteren kann man in speziellen Gebäuden neue Technologien in Auftrag geben, die bestehende Einheiten und Gebäude aufwerten können.

Patch me!

Schon am Release-Tag haben die Entwickler einen ersten Patch zum Download bereitgestellt, welcher neue Features, wie zum Beispiel die Replay-Funktion, hinzufügt. Des Weiteren arbeiten sie auch schon an einem weiteren Patch, der auch den Map-Editor beinhalten wird, sogar auf Deutsch!

Multiplayer

Auch im LAN oder im Internet wird um die virtuelle Welt gekämpft. Dabei können auf einigen Maps bis zu acht Spieler miteinander oder gegeneinander den Kampf um das schwarze Gold antreten. Dabei gibt es zum Glück einen InGame-Browser, der das Finden von Online-Games wesentlich erleichtert. Des Weiteren verfügt Act of War noch über einen Gefechtsmodus, hier kann der Spieler alleine gegen die CPU angreifen. Leider haben die Entwickler in der fertigen Version keinen Map-Editor eingebaut, so gibt es im Moment nur gut ein Dutzend Maps

Technik

Wow! Grafisch sieht Act of War einfachen sagenhaft schön aus, meiner Meinung nach ist die Engine, für ein Echzeitstrategie-Spiel, ein absoluter Traum. Die dynamischen Schatten, Tag- und Nachteffekte, spektakuläre Explosionen von Gebäuden und Einheiten. Fest steht: Wer einmal eine Explosion mit Hitz- und Feuereffekten und fliegenden Trümmern gesehen hat, der wird Act of War nicht mehr vergessen. Dabei kommt das Spiel auch mit schwächeren Rechnern gut zurecht und ist sehr begnügsam, was die Rechenpower angeht. Doch es ist nicht nur die Engine, die den Entwicklern erstklassig gelungen ist, auch die zahlreichen Zwischensequenzen waren seit Command & Conquer 2 in keinem Spiel mehr so hervorragend, denn Eugene Systems hat sich dazu entschieden, diese mit echten Schauspielern zu drehen!

Neben einem genialen Soundtrack, ist auch die deutsche Synchronisation gut gelungen. Zwar gibt es hier und da einen Übersetzungsfehler, doch dies kann man verschmerzen. Dafür bekommt der Spieler authentische Betonung und Lippensynchronität geboten. Natürlich sind auch bekannte deutsche Stimmen vertreten, die man zum Beispiel aus King of Queens kennt.

Act of War - Direct Action
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Admin am 18 Mrz 2005 @ 08:31
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