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Age of Empires III - The Age of Discovery: Review

  Personal Computer 


Da wir uns in der Blütezeit Europas befinden, wird der Spieler stets mit Nachschub aus der Heimatstadt beliefert. So kann er zum Beispiel neue Truppen oder aber Arbeiter anfordern, auch das Bestellen von Waren ist kein Problem. Das Erfüllen von Aufträgen und das Töten von Feinden verschafft zusätzliche Erfahrungspunkte. Letztere können am Ende einer Mission genutzt werden, um die Heimatstadt weiter auszubauen und zu verschönern. Ebenfalls wichtig ist es in Age of Empires III geworden, Handelsposten bei den Eingeborenen zu errichten. Im Laufe des Spiels wird man zwölf unterschiedliche Völker treffen, die zum Beispiel gegen Bezahlung Söldner und Truppen stellen.

Für die Kampagne nicht ganz so interessant, da hier stets vorgegeben ist, welches Volk man spielt, besitzen die insgesamt acht spielbaren Völker in Age of Empires III unterschiedliche Vorteile. So kann ein Volk zum Beispiel schneller und kostenlos Arbeiter rekrutieren, ein anderes Land bekommt schneller Rohstoffe aus dem Heimatland geliefert. Diese Besonderheiten der jeweiligen Kulturen sind hauptsächlich im Gefechts- und im Multiplayer-Modus interessant.

Zwar verdient die Story der Einzelspieler-Kampagne keinen Oscar für besonderen Ideenreichtum oder Originalität, dennoch macht das Abarbeiten der einzelnen Missionsziele, die sich auch während einer Mission x-mal ändern können, unheimlich viel Spass. Mal muss ich als Portugiese den Azteken helfen, ihre Tempel zu beschützen. In einer anderen Mission muss ich als Brite ein abtrünniges Dorf befreien. Hier ist enorm viel Abwechslung angesagt.

Nach dem Einzelspieler-Spass kommt was?

Ganz klar, der traditionelle Gefechtsmodus darf auch im dritten Teil der Serie nicht fehlen. Hier kann der Spieler nach Lust und Laune frei entscheiden, mit welchem Volk er in den Kampf ziehen möchte. Zwar gibt es in AoE III nicht mehr die Möglichkeit zu bestimmen, welche Grösse die Map haben soll. Dennoch tut dies dem Spielspass keinen Abbruch. Dafür stehen über ein Dutzend unterschiedliche Landschaftssettings zur Auswahl, mit dessen Hilfe der PC eine zufallsgenerierte Karte erstellt. Bedauerlicherweise gibt es sowohl im Gefechts- als auch im Multiplayer-Modus nur zwei Spieltypen: Vorherrschaft und Deathmatch - beide Modi laufen darauf hinaus, dass sich alle gegenseitig zerfleischen. Neben dem Spiel im LAN, bietet Ensemble erstmals einen Internetservice über ESO an. Zwar gibt's hier eine Chatlobby sowie eine Übersicht aller laufenden Spiele, allerdings leidet dieses System noch unter zahlreichen Lags und Abstürzen. Auch das Anmeldeverfahren ist noch nicht optimiert. Wer sich mit seinem CD-Key anmeldet, der sollte sich die eingegebenen Daten gut notieren, da das Spiel keine Bestätigungsmail verschickt.

Age of Empires III - The Age of Discovery
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Alexander Boedeker am 29 Okt 2005 @ 07:55
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