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Brothers in Arms - Road to Hill 30: Review

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Während nun das in Deckung gegangene Team das feindliche Feuer auf sich zieht, kann man nun die Gegner von den Flanken her angreifen, so lassen sich nicht nur grössere Gegneransammlungen leichter ausschalten, auch MG-Nester werden so zu einem Kinderspiel. Ungefähr ab der Hälfte des Spiels bekommt der Spieler noch ein zweites Feuerteam zur Seite gestellt, doch damit wird es nicht unbedingt einfacher, denn auch die Deutschen greifen nun verstärkt über die Flanken an.

Während sinnloses Ballern auf verschanzte Gegner in anderen Spielern eher schwachsinnig ist und höchstens nur wertvolle Munition verbraucht, haben sich die Entwickler bei Gearbox ein ganz anderes System ausgedacht, welches durchaus lobenswert ist. So zeigt ein Kreis über den Köpfen der Deutschen deren Zustand an. Ein roter Kreis bedeutet, dass der feindliche Soldat bester Laune ist und aggressiv gegen unsere Truppe vorgeht, nimmt man diesen nun unter Beschuss, verwandelt sich der Kreis von rot allmählich grau, dies bedeutet, dass der Gegner Angst bekommt und sich eher in eine Ecke kauert. Wird er allerdings eine Zeit lang nicht mehr beschossen, dann nimmt der graue Kreis stufenweise eine schwarze Farbe an und der Feind geht wieder aggressiver gegen unseren Squad vor. Doch durch diesen Kreis lassen sich nicht nur Gegner einschüchtern, man kann auch Feinde schneller im Gelände erkennen.

In einigen Missionen bekommt der Spieler nicht nur einen Squad zur Seite gestellt, auch Panzer sind hin und wieder mit von der Partie. Zwar kann man diesen nicht selbst fahren, dafür ihm aber Befehle erteilen. So lassen sich auf direktem Weg schneller feindliche Widersacher ausschalten.

Da in Brothers in Arms Realismus gross geschrieben wird, haben die Entwickler während der frühen Entwicklungszeit des Spiels selber Hand an den verschiedensten Waffen des Zweiten Weltkriegs angelegt. Gleichzeitig haben sie die unterschiedlichsten Waffen in das Spiel einprogrammiert. Neben einer Thompson und einem M1 Karabiner gibt es auch ein Scharfschützengewehr, welches leider nur sehr selten im Spiel zum Einsatz kommt. Dafür verfügt jeder Soldat über ein paar Handgranaten, die zwar nicht weit geworfen werden können, dafür aber viel Schaden anrichten. Neue Munition bekommt man übrigens nur von getöteten Deutschen, nur sehr selten liegen herrenlose Waffen in der Gegend herum. Auch die aus Medal of Honor bekannten Arztkoffer und Medizinfläschchen gibt es in Brothers in Arms nicht. Vielmehr muss der Spieler den Kopf bei feindlichem Beschuss unten halten und zusehen, keine Kugel abzubekommen. Wird man getötet, wird der letzte automatische Speicherpunkt geladen. Schafft man einen Abschnitt auch nach mehreren Versuchen nicht, wird man am letzten Speicherpunkt mit einer neuen Mannschaft und voller Lebensenergie ausgestattet, ein oftmals hilfreicher Service.

Recht interessant und unterhaltsam sind auch die Missionen ausgefallen. Mal gilt es eine feindliche Flak zu zerstören, einen fahrbaren Untersatz zu requirieren oder aber eine Stellung einfach für ein paar Minuten zu halten. So richtig die Sau rauslassen kann man allerdings nur an ganz wenigen Stellen im Spiel, wo man ein stationäres MG mit unendlicher Munition benutzen darf - hier kommt echtes Rambo-Feeling auf, wenn man die zum Teil hirnlosen Gegnermassen niedermetzelt. Besonders gut gefallen hat uns übrigens die Mission "Rommelspargel". Hier muss man, eingekesselt von feindlichen MGs, Stangen, die im Boden eines Felds eingegraben sind, in die Luft sprengen und so den Weg für unsere Gleiter freizumachen.

Multiplayer

Da Brothers in Arms nicht nur mit einem Single-, sondern auch mit einem Multiplayer-Modus ausgestattet ist, haben wir auch diesen ausführlich angeschaut. Dabei werden bis zu vier Spieler pro Partie unterstützt. Auf insgesamt zehn Assault-Maps können sich die Deutschen und die Alliierten bekriegen. Dabei steht jedem Mitspieler ein Squad aus drei weiteren KI-Mitstreitern zur Verfügung, die man befehligen kann. Des Weiteren müssen beide Teams einen entsprechenden Auftrag erfüllen - Deathmatch oder Capture the Flag gibt es nicht. Leider mussten wir allerdings feststellen, dass der Mehrspieler-Modus noch an vielen Stellen unfertig aussieht. Mit einer 1000. DSL-Verbindung kommt es bei mehr als drei Spielern zu Ruckelorgien, Filter und die Möglichkeit jemanden aus dem Server zu kicken gibt es nicht.

Brothers in Arms - Road to Hill 30
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Admin am 26 Mrz 2005 @ 06:58
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