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Bioshock: Review

  Personal Computer 

Köpfchen ist gefragt

Wie ihr am Beispiel des Big Daddies bereits vermutet haben dürftet, bringt euch hirnloses Rumgeballere meist nicht weiter. Auch bei den weniger gefährlichen Widersachern, Splicer genannt, sollte eure Denkfabrik stets auf Hochtouren laufen. Steckt ihr die Leute in Brand, suchen sie selbstständig das nächstbeste Wasservorkommen, um sich hineinzustürzen. Auch verwenden die Freaks gerne diverse Rückzugstaktiken und nutzen hier und dort an Wänden angebrachte Medistationen. Dieses Verhalten könnt ihr zu eurem Vorteil nutzen, indem ihr die Geräte kurzerhand hackt und für Feinde unbrauchbar macht. Netter Nebeneffekt: Die eigene Heilbehandlung kostet weniger Kohle.

Ähnlich könnt ihr das mit fast allen Automaten und Sicherheitssystemen machen. Kameras, Selbstschussanlagen und schwebende Killerdrohnen richten sich künftig gegen ihre Erschaffer. Der Hackvorgang selbst ist entfernt mit dem TubeTwist-Spielprinzip vergleichbar und stellt zwischendurch eine willkommene Abwechslung dar. Der Schwierigkeitsgrad steigt stetig an, was sich durch defekte Schaltkreise und Fallen bemerkbar macht, und wird vor dem Start anhand eines Messgerätes angezeigt. Fehlversuche führen zu einem Kurzschluss und schaden eurer Lebensenergie, führen jedoch niemals zum Tod. Wer das Minispielchen nicht mag, kann die Maschinen sozusagen mit Bargeld bestechen oder mit einem Einwegwerkzeug automatisch hacken.

Fairness wird grossgeschrieben

Zwar bekommt ihr es nie mit einer echten Übermacht zu tun, dennoch können einige ungünstige Faktoren zusammenkommen und für einen frühzeitigen Bildschirmtod sorgen. Etwa dann, wenn euch die Medikits ausgehen oder eine Sicherheitskamera Alarm geschlagen hat und ihr euch plötzlich mit Drohnen, Splicer und einem Big Daddy herumschlagen müsst. Nicht gerade eine unwahrscheinliche Situation, doch keine Sorge: Das Spieldesign ist überaus fair gestaltet worden. Nach dem Tod werdet ihr in einer so genannten Vita Chamber wiederbelebt. Diese runden Kammern findet ihr regelmässig in den Arealen verteilt. Ihr habt also weder längere Laufwege noch sonstige Sanktionen zu befürchten. Das hat BioShock auch gar nicht nötig, sorgt es doch alleine wegen der einfallsreichen Möglichkeiten für eine lange Spieldauer. Übrigens könnt ihr trotz allem immer noch jederzeit speichern, wenn euch danach ist.

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Daniel Boll am 24 Aug 2007 @ 00:16
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