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Quake 4: Review

  Personal Computer 


Nonstop-Action

Viele moderne Shooter sind spürbar langsamer geworden, als die alten Klassiker es damals waren. Das liegt in einigen Fällen an der Atmosphäre (siehe F.E.A.R.) oder generell an der verbesserten künstlichen Intelligenz der Gegner. Anspruchsvoll sollen Spiele sein, mit viel taktischem Tiefgang. Nun, wenn ihr das sucht, könnt ihr die Review an dieser Stelle abbrechen! Quake 4 geht freiwillig ein paar Schritte zurück und setzt genau das fort, was die ersten zwei Spiele der Reihe begonnen haben: Schnelle Action, viele Waffen und eine ganze Menge Zerstörung.

Auch die Gegner zeichnen sich nicht unbedingt durch überdimensionale Intelligenz aus. Doch das muss in diesem Titel nicht einmal unlogisch oder störend wirken. Immerhin sind die Strogg eine aggressive Alienrasse, die auch in den Vorgängerteilen nie dafür bekannt war, mit taktisch agierenden Gruppen vorzugehen. Die Strogg arbeiten nach dem simplen Motto: "Ich bin gross, gut gepanzert und schwer bewaffnet. Angriff!" Das heisst jedoch nicht, dass die Jungs gar keinen Schutz suchen. Besonders die kleineren Gegner gehen oft hinter Kisten oder anderen Hindernissen in Deckung. Wenn sie dann einmal auf euch zulaufen, geschieht dies meistens nicht in einer geraden Linie, sondern brav im Zickzack.

Grössere Gegner machen sich diese Mühe jedoch nicht, was auch nur in wenigen Fällen notwendig wäre. Besonders die Gegner, die auf der Schulter eine Railgun montiert haben, sind vor allem anfangs nicht leicht zu knacken. Neben einer weiteren Handfeuerwaffe sind die Jungs ausserdem mit einem tragbaren Schutzschild bestückt, an dem ihr erst einmal vorbei müsst. Am stumpfsinnigsten agieren meistens fliegende Gegner, doch die haben oft auch keine grosse Auswahl an Versteckmöglichkeiten.

Egal wo ihr seid oder was ihr gerade tut, ihr müsst stets mit auftauchenden Gegnern rechnen. Zum Glück werden diese nie einfach hinter euch in ein Level gespawnt. Ihr könnt also stets ausmachen, wo ein Gegner herkommt. Erst im späteren Verlauf gibt es Teleporter, durch die neue Gegner kommen können. Doch auch die lassen sich mit einer ordentlichen Salve aus dem MG deaktivieren.

Führerschein vorausgesetzt

Um das rasante Spielgeschehen in den engen und dunklen Räumen ein wenig aufzulockern, schickt euch Raven Software immer mal wieder an die Oberfläche des Planeten. Doch anstatt einfach über Steine und Felsen zu laufen, bekommt ihr in solchen Situationen stets ein Gefährt bereitgestellt. Das erste Treffen mit einem Fahrzeug ist sogar ein reiner Arcade-Shooter. Der Teamkollege fährt, während ihr auf der Ladefläche ein dickes Maschinengewehr bedienen dürft. Während euer Konvoi durch ziemlich offenes Gelände fährt, müsst ihr ihn gegen Flugzeuge und abgeworfene Geschütztürme verteidigen.

Im späteren Spielverlauf dürft ihr dann selbst ans Steuer eines Schwebepanzers und eines Mechs. Beide sind anständig bewaffnet und sorgen für einen anständigen Bumms beim Gegner. Besonders Fusstruppen haben keine Schnitte gegen euch. Zumal die Vehikel neben der eigentlichen Panzerung auch noch einen Schutzschild besitzen. Ist beides einmal kaputt geschossen worden, müsst ihr lediglich auf etwas Ruhe warten, schon werden beide Anzeigebalken wieder aufgefüllt. So sind die Fahrzeugmissionen nie langweilig und gleichzeitig nicht zu anstrengend, sondern stets sehr unterhaltsam und eine willkommene Abwechslung zum üblichen Spielgeschehen. Selbst Hasser von Fahrzeugmissionen in Shootern könnten hier einiges an Spielspass empfinden, besonders dank einigen wenigen sehr grossen Gegnern.

Quake 4
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Benjamin Boerner am 27 Okt 2005 @ 14:50
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