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Serious Sam II: Review

  Personal Computer 


Doch da wären noch zwei andere Aspekte, welche die Endlos-Ballereien fast nie langweilig werden lassen: das Physik-Modell und die zahlreichen Gags. Ersteres sorgt für tolle Ragdoll-Effekte und physikalisch beeinflussbare Gegenstände. So gut wie alles, was herumliegt, kann aufgenommen und zum Beispiel als Wurfwaffe genutzt werden. Fast jeder Levelabschnitt beinhaltet ausserdem einige Geheimnisse, die es zu entdecken gilt. Dies können versteckte Vehikel, Waffen oder Power-Ups, aber auch skurrile Dinge wie ein Kühlschrank sein, in dem ein gefrorener Pinguin steht, oder zwei poppende Eingeborene, die auf frischer Tat ertappt werden. Für einen Lacher gut war im Test auch eine Bohnensuppe, die in einer Holzhütte lag. Nun, nachdem Sam die Suppe verspeist hatte, liess er dermassen einen fahren, dass glatt die ganze Hütte weggesprengt wurde.

KABOOM!

Auch so gibt es reichlich bombastische Explosionen. Quasi alles, was aus Holz ist, lässt sich mit schlagkräftigen Waffen in die Luft jagen oder zumindest zerlegen. Doch auch Gegenstände aus anderen Materialien können zerstört werden und beinhalten meistens Items oder Münzen. Letztere sind sehr nützlich, bekommt Sam doch ab zehntausend Münzen auf seinem Konto jeweils ein Bildschirmleben geschenkt. Auch die Beendigung eines Levels in einer bestimmten Zeit oder das Finden von oben genannten Geheimnissen bessern das virtuelle Konto auf.

Natürlich wäre ein Serious Sam-Teil nichts ohne Sams coole Sprüche. Davon gibt es diesmal reichlich - in englischer Sprache, die mit deutschen Untertiteln unterlegt werden kann. So hat seine Netricsa, ein Computer mit Missionsinfos, jetzt sprechen gelernt und führt regelmässig Konversationen mit ihm. Aber auch kuriose Funde oder besonders heftige Metzeleien werden von Sam passend und meist sarkastisch kommentiert. Zwar wird die Qualität eines Duke Nukem nicht ganz erreicht, Sams Sprüche-Repertoire kann sich dennoch hören lassen.

Herr, lass Hirn vom Himmel regnen!

Wie zu erwarten war, steht es um die Gegner-Intelligenz eher schlecht. Aber wen wundert's? Schliesslich war die Serious Sam-Reihe schon eh und je auf unkomplizierte und spassige Massenschlachten ausgelegt. Das höchste der Gefühle sind somit dann auch die Helikopter, die ab und zu seitlich ausweichen. Der Rest der Gegnermeute steht entweder auf einem Fleck oder rennt hirnlos Richtung Sam. Dennoch ist der Schwierigkeitsgrad schon auf der dritten von insgesamt fünf Stufen nicht von schlechten Eltern. Hier gilt eben die Devise: Masse statt Klasse.

Serious Sam II
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Daniel Boll am 12 Nov 2005 @ 00:12
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