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Der Pate: Review

  Personal Computer 

Ihr steuert euer Alter Ego aus einer Third-Person-Perspektive, wahlweise mit Maus und Tastatur oder mit einem vorzugsweise mit Analog-Sticks ausgestatteten Gamepad. Die Bedienung wirkt ziemlich überladen und fühlt sich im Vergleich zu anderen Genre-Vertretern ein wenig schwammig an. Allein für den Nahkampf gibt es mehr als zehn Tasten, die zusätzlich miteinander kombiniert werden können und so zu weiteren Angriffsvariationen führen. So könnt ihr in Gesicht- und Bauchregionen schlagen, eine Kopfnuss austeilen und sogar tödliche Attacken ausführen, etwa dem Kontrahenten das Genick brechen. Des Weiteren ist es möglich, den Gegner zu greifen, ihn gegen Tische oder andere Einrichtungsgegenstände zu schleudern oder ihn gar vom Dach oder in einen brennenden Ofen zu schubsen. So weit, so gut - allerdings braucht ihr in der Praxis nur eine Hand voll dieser Attacken. Zugunsten einer komfortableren Steuerung hätten die Entwickler diese Möglichkeiten einschränken sollen.

Das Beispiel mit dem Ofen ist übrigens perfekt dazu geeignet, die Nebenmissionen zu erläutern, die aus Mordaufträgen bestehen und als goldener Punkt auf der Karte verzeichnet sind. Meist habt ihr zwei Möglichkeiten, die Zielperson zu erledigen: In Rambo-Manier oder auf eine bestimmte Art und Weise, die vom Auftraggeber vorgegeben wird. Letzteres bringt euch einiges mehr an Respekt und Verdienst ein. Anstatt eine Person also stumpf niederzumetzeln, stosst ihr sie stattdessen etwa in einen brennenden Ofen oder erledigt sie mit einem Baseballschläger.

Von korrupten Behörden und durchwachsenen Fahrsequenzen

Natürlich müsst ihr das aus fünf Stadtvierteln bestehende New York City nicht zu Fuss bereisen, sondern könnt auf zahlreiche Automodelle der 1940er Jahre zurückgreifen. Ist euch der Wagen, der auf dem Hinterhof eurer Hauptwohnung, in der ihr unter anderem den Spielstand speichern könnt, parkt, nicht gut genug, lauft ihr einfach auf die Strasse und schnappt euch ein Modell eurer Wahl. Die meisten Einwohner lassen den Grand Theft Auto (Achtung, Wortspiel!) verängstigt über sich ergehen, manche wehren sich jedoch und greifen euch an. Davon abgesehen steigert jedes von euch begangene Verbrechen die so genannte Wachsamkeitspunktzahl der Polizei. Links neben der Minimap blenden sich mit der Zeit Polizeimarken ein, die den Fahndungsstatus repräsentieren. Je mehr Marken, desto heftiger werden euch die Gesetzeshüter auf den Pelz rücken.

Zum Glück hat jeder Mensch seinen Preis. Also stattet ihr den zahlreichen Polizeirevieren einen Besuch ab und wedelt mit ein paar Geldscheinen. Schon verringert sich die Aufmerksamkeit der Exekutive hinsichtlich eurer Taten. Ähnlich funktioniert es mit Bandenkriegen, die ihr verursacht, wenn ihr einer Familie zu sehr auf den Sack geht. Dann müsst ihr innerhalb eines grosszügigen Zeitlimits entweder einen Laden von denen sprengen oder ihr bestecht einen FBI-Agenten, woraufhin der sich näher mit der Familie beschäftigen wird. Für eine Vendetta haben die Leute dann erstmal keinen Nerv mehr.

Der Pate
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Daniel Boll am 01 Apr 2006 @ 13:10
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