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Supremacy - Four Paths To Power : Review

  Personal Computer 


Mögen die Schlachten beginnen!

Das Spiel selbst findet hauptsächlich im Weltraum auf einer rechteckigen Karte statt, die wiederum in viele kleine Quadrate unterteilt ist. Auf dieser wählt ihr eure Einheiten mit einem Linksklick an und erteilt ihnen wie gewohnt Bewegungs- und Angriffsbefehle. Wie weit sich eine Einheit in einer Runde fortbewegen kann, wird euch dabei jeweils durch blau markierte Felder signalisiert. Habt ihr euren Zug beendet, ist euer Gegner an der Reihe, dessen Aktionen ihr ebenfalls live mitverfolgen könnt. Einen schwarzen Nebel, gerne auch "Fog of War" genannt, oder ähnliches, was die Sicht auf unerforschte Gebiete verdecken würde, gibt es in Supremacy übrigens nicht.

Neben den Schlachten im Weltraum gibt es zwischenzeitlich auch Kämpfe auf hartem Boden, die immer dann stattfinden, wenn ihr versucht einen feindlichen Planeten einzunehmen. Hierzu packt ihr eure Bodentruppen erst einmal in einen Transporter und ladet sie dann beim gewünschten Zielort wieder aus. Anschliessend befindet ihr euch auf einer brettspielartigen Karte, auf der ihr euren Einheiten, wie bei den Weltraumschlachten, Befehle erteilt, bis eine der beiden Parteien das Zeitliche gesegnet hat. Eine besondere Taktik braucht ihr dabei grundsätzlich nicht, da die Computer-Gegner in den meisten Fällen nicht sehr geschickt agieren. Geht ihr als Sieger hervor, gehört der jeweilige Planet euch.

Auf eroberten Planeten solltet ihr jeweils gleich beginnen eine Fabrik zu bauen, in der ihr wieder neue Truppen produzieren könnt. Um noch mehr Einheiten herzustellen, könnt ihr eure Fabriken im Laufe des Spiels auch immer weiter ausbauen. Dabei solltet ihr allerdings stets beachten, dass mit jeder Ausbaustufe auch die Gefahr wächst, den gesamten Planeten zu zerstören, was die ganze Sache nicht nur interessanter, sondern auch um einiges spannender macht. Schade nur, dass man nicht mehr solche Aspekte ins Spiel eingebracht hat. Denn vor allem aufgrund des einfachen Schwierigkeitsgrades und der mangelhaften KI werden vor allem erfahrene Spieler schnell keine neuen Herausforderungen mehr finden. Daran ändert auch die Möglichkeit nach neuen Technologien zu forschen, mit denen ihr die Eigenschaften eurer Einheiten und Fabriken verbessern könnt, nichts.

Ziemlich lasch

Grafisch reisst einen Supremacy wahrlich nicht vom Hocker. Vor allem die Effekte wie auch die Einheitenmodelle lassen doch einiges zu wünschen übrig. Positiv aufgefallen ist einzig, dass man die Kamera jederzeit völlig frei um die dreidimensionalen Spielfelder drehen und sogar stufenlos zoomen kann, was einem stets einen perfekten Blick aufs aktuelle Geschehen ermöglicht.

Einen eher negativen Eindruck hinterliess jedoch nicht nur die Grafik, sondern auch der Sound des Spiels. Denn sowohl die Sprachausgabe als auch die Hintergrundmusik wissen nicht zu überzeugen. Ausserdem klingen Geräusche wie Explosionen und Schüsse ziemlich lasch, was nicht gerade für die passende Schlachtfeldatmosphäre sorgt.

Supremacy - Four Paths To Power
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Tim Richter am 28 Apr 2005 @ 21:29
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