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Call of Duty 2: Review

  Personal Computer 


Auffällig sind die vielen Massen-Angriffe von allen Seiten. Die neue Grafik-Engine sowie die seit 2003 erhöhten Hardware-Anforderungen ermöglichen realistischere Kämpfe. Die Gegnerwellen nehmen kein Ende, rücken immer gefährlich weiter vor, die eigene Munition geht bald zur Neige. Hier muss oft auf die Waffen der gefallenen Gegner zurückgegriffen werden. Wer auf stetige Action steht, wird hier voll bedient.

Die eigenen Kameraden stellen sich dabei recht geschickt an und zeigen dem Spieler oft den Weg beziehungsweise warten auf ihn. Granaten schicken sie zum Absender zurück, Nahkämpfe werden gnadenlos angetreten und die zur Verfügung stehenden Hindernisse zur Deckung genutzt.

Eine grosse Rolle spielt auch die Kommunikation, welche klar und deutlich zur Sprache kommt. Befindet sich der Gegner bei der zerstörten Mauer oder hinter den Fässern, wird dies genauso befohlen. Komisch wirken dabei total falsch platzierte Aussagen, wenn bei der amerikanischen Kampagne bei den Deutschen von einer russischen Granate gesprochen wird.

Etwas schade ist, dass die Missionen alle überirdisch stattfinden. Wurde beim Nachfolger auch unterirdisch der Orientierungssinn gefordert, schmeckt die Nase, ausser in knapp unter der Oberfläche laufenden Gängen, ständig den Rauch brennenden Grases.

Die Animationen der Soldaten, ein Kritikpunkt des Vorgängers, wurden komplett überarbeitet und sehen nun viel besser aus. Verwundete Soldaten können manchmal nicht mehr aufstehen, verteidigen sich aber mit letzter Kraft was die Pistole hergibt oder versuchen von der Front wegzurobben.

Die Spielzeit hängt deutlich vom Schwierigkeitsgrad ab. Shooter-Fans wird geraten, mindestens den Zweitschwersten zu nehmen, ansonsten sind die drei Kampagnen in weniger als sieben Stunden schon vorbei.

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Erik Beyer am 07 Nov 2005 @ 20:37
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