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Call of Duty 2: Review

  Personal Computer 


Technische und spielerische Neuerungen

Was Shooter-Fans von der ersten Minute auffällt, ist die fehlende Speicher-Funktion. Die Skepsis wandelte sich allerdings schnell, ist die automatische Speicherung doch recht häufig gesetzt worden. Wurde der Protagonist während eines Kampfes erledigt, fängt er oft nicht viel weiter zurück wieder an, um es aufs Neue zu probieren.

Auch dass die Gesundheitsleiste nicht ersichtlich ist, war zu Beginn eine Überraschung. Doch ob jetzt überall Med-Kits rumliegen oder unser Soldat sich kurz vom Kampf zurückzieht und sich erholt, es ändert eigentlich nicht viel. Der Spieler kann sich also komplett auf den Kampf und die Mission konzentrieren, anstatt sich mit dem Speicherpunkt oder dem Suchen von Med-Kits zu beschäftigen. Hier also eine klare Entwarnung, die zwei Neuerungen sind durchaus erlaubt, wenn auch sie dem Spiel einen Hauch von Arcade geben.

Doch unserem Helden wurde auch neue Fähigkeiten gegeben. So ist es nun möglich, im Weg stehende Kameraden zu bitten, auf die Seite zu gehen oder über kleine und grössere Hindernisse rüberzuklettern. Positiv zu erwähnen ist auch die Handgranaten-Anzeige, welche nicht nur die gefährliche Nähe anzeigt, sondern auch den Ort. So kann ein Ableben durch eine schnelle Reaktion abgewendet werden.

Vom Add-on United Offensive wurde die Rauchgranate übernommen, welche einem eindeutig viel mehr strategische Möglichkeiten bietet. So wird dem gegnerischen Maschinengewehr die Sicht genommen, die Spieler-Bewegungen zu sehen, oder es wird so erst möglich, sich einem Panzer zu nähern. Interessant ist vor allem, wie der Kampf praktisch komplett eingestellt wird. Eine beängstigende Ruhe geht um sich, nur Sekunden später geht der laute Kampf wieder weiter.

Auch das Luftanhalten beim Schiessen des Scharfschützengewehrs wurde vom Add-on übernommen. Apropos Waffen, die Möglichkeiten sind auch bei Call of Duty 2 dieselben geblieben, Veteranen dürfen sich auf grafisch verbesserte Versionen ihrer Lieblingswaffen freuen. Leider ist es nicht möglich, grössere Waffen wie Flaks oder Artillerie zu übernehmen, jene müssen meistens nur zerstört werden. Ausnahmen bilden hier die Panzer.

Aufgefallen sind die zum Teil sehr viel grösseren Maps. Interessant sind vor allem die Missionen, in welchen mehrere gleichzeitige Ziele abzuhaken sind. Jene können nämlich in beliebiger Reihenfolge angegangen werden. Ob jetzt zuerst das Gebäude links gesäubert oder der Panzer rechts zerstört wird, spielt keine Rolle. Die eigenen Kameraden folgen einem auf Schritt und Tritt. Oft gibt es auch bei anderen Missionen immer einen Alternativweg, um die direkte Konfrontation zu vermeiden.

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Erik Beyer am 07 Nov 2005 @ 20:37
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