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Knights of the Temple 2: Review

  Personal Computer 


Wer stur der Hauptgeschichte folgt, der wird nach rund sechs Stunden bereits das Ende über den Bildschirm flimmern sehen. Wer jedoch den zahlreichen Nebenmissionen nachgeht, der bekommt nicht nur zusätzliche Erfahrung und Gold, sondern verlängert auch die Spielzeit auf gut zehn Stunden. Jedoch verdienen die Nebenmissionen den Orden für Langeweile. Stets muss der Spieler irgendwelche Botengänge erledigen, Gegner töten, die sich ihm in den Weg stellen und das Objekt der Begierde dem Auftraggeber zurückgeben - Innovation? Fehlanzeige.

Als Gimmick präsentiert euch Entwickler Cauldron noch einen Multiplayer-Modus, in dem ihr mit mehreren Freunden im Deathmatch, Team Deathmatch und Capture the Grail gegeneinander antreten dürft. Dank sieben unterschiedlichen Charakteren, die ihr hier spielen dürft, kommt recht viel Abwechslung auf.

Technik

Für ein Budget-Spiel sieht Knights of the Temple 2 schon fast zu gut aus. Zwar gibt es hin und wieder Clipping-Fehler, insgesamt aber spricht die Engine doch sehr an. Düstere Verliesse, triefende Keller und dunkle Städte - die gesamte Welt wurde sehr stylisch und stimmig umgesetzt. Die Engine beherrscht sowohl dynamische Licht- als auch erstklassige Raucheffekte. Auch die Animationen des Protagonisten sehen überzeugend aus. Unschön am Rande: In den Städten laufen immer die gleichen Menschentypen rum, hier hätte man dem Spiel doch ein paar Texturen mehr spendieren können.

Besonders gut gefallen hat mir die musikalische Untermalung. Erstklassige Musikstücke, die perfekt die Atmosphäre des Spiels herüberbringen und eine gelungene Synchronisation - in Punkto Sound kann sich so manch anderes Spiel eine Scheibe abschneiden!

Knights of the Temple 2
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Alexander Boedeker am 14 Nov 2005 @ 06:22
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