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Silent Hunter IV - Wolves of the Pacific: Review

  Personal Computer 


Irgendwie wurden wir im Test den Eindruck nicht los, dass die höher eingestellte Auflösung bis auf die Benutzeroberfläche keine Veränderung mit sich brachte. Ein paar Minuten später dann war die Ernüchterung da. Tatsächlich, die Auflösung ist nur interpoliert worden! Das heisst, dass fehlende Pixel in der höheren Auflösung einfach nur berechnet, statt tatsächlich korrekt gefüllt werden. Kein Wunder, dass die Schiffe in der höheren Auflösung von 1280x1024 Bildpunkten schlechter aussahen, als noch in 1024x768! Wie schrieben wir noch einst im Test des dritten Teils? "Tolle Grafik trotz der festen Beschränkung der Auflösung auf 1024x768 Pixel, was TFT-User eventuell stören könnte.".

Bug an Bug und Heck!

Doch dieser optische Reinfall ins kalte Nass ist leider nicht die einzige Bug-Ratte an Bord. Auch Silent Hunter 3 hatte seine Wehwehchen, doch liessen diese kleineren Ungereimtheiten dennoch ein schönes Spielerlebnis zu. Diesmal jedoch sind die Auswirkungen der Fehler eklatanter. Da funktioniert das Radar nicht korrekt, der Kahn säuft unvermittelt ab, die Batterie des Bootes sinkt urplötzlich auf leer, Geschwindigkeitsdaten der Feindschiffe können nicht an den Zielcomputer übermittelt werden, gegnerische Zerstörer laufen auf Grund oder fahren stupide im Kreis herum und warten auf ihre Vernichtung.

Häufig versuchen euch die Zerstörer einfach über den Haufen zu fahren. Ja Leute, sind wir denn hier in einem Autoscooter oder was? Enttäuschend, wie naiv und teils sogar strunzdoof die künstliche Intelligenz der Feindschiffe programmiert worden ist. Da kommt nur selten echte Spannung auf, wenn ihr mit Standardmanövern dem Feind den Garaus machen könnt. Bemerkenswert allerdings, dass manches Schiff immun gegen eure Bordkanonen ist. Satte zwanzig Treffer bewirken nichts? Vielleicht hatten wir ja nur Fehlzünder geladen oder schicke Wattebäuschchen?

Ihr merkt schon, der Frust sitzt auch beim Tester tief. Dabei macht die dynamische Kampagne sogar immer wieder mal Freude, denn die Missionen wurden abwechslungsreich gestaltet, so dass ihr nicht nur normale Versenkaufträge erhaltet, sondern euch beispielsweise mal mit dem Fotografieren eines Konvois in einem Hafen beschäftigt. Da bekommt man trotz der vorhandenen Spielspasskiller immer wieder Lust, die Kampagne fortzuführen. Plötzlich kommt dann auch wieder die alte Liebe auf, wenn man sich auf der Seekarte einen Überblick verschafft und dann die eigene Angriffstaktik umsetzt, um den gesichteten Konvoi nach und nach per bekanntem Katz-und-Maus-Spiel in seine Bestandteile zu zerlegen. Wenn ihr dann euer Werk betrachtet und mitbekommt, wie unterschiedlich die feindlichen Schiffe im Meer versinken, wird deutlich, wo die Stärke des Spiels liegt.

Silent Hunter IV - Wolves of the Pacific
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Markus Grunow am 01 Apr 2007 @ 04:16
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