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Grand Theft Auto IV: Review

  Personal Computer 

Technisch gesehen fährt GTA IV ganz vorne mit. Der Detailgrad und die Schärfe der Texturen überzeugen von Anfang an, ausserdem glänzt die PC-Version mit einer deutlich grösseren Sichtweite und natürlich gestochen scharfer Auflösung. Merkliche Ruckler gab es bei uns im Test nur dann, wenn das Programm mit dem Streamen der Spielwelt nicht nachkam. Konnte das Spiel also die Detailtexturen von Gebäuden und Strassen nicht schnell genug nachladen, blieb das Programm tatsächlich für mehrere Sekunden stehen. Stellenweise konnten wir gemütlich dabei zusehen, wie sich die Fassade des Gebäudes vor uns langsam von einer matschigen Textur in eine detaillierte Wand verwandelte. Unschön. Auch die groben Schatten nervten uns immer wieder. Ob das von den Entwicklern so gewollt ist oder ob hier tatsächlich ein Grafikproblem zu Grunde liegt, können wir nicht eindeutig sagen.

Unschön ist auch der enorme Hadware-Hunger des Spiels, der selbst High-End-Systeme an die Belastungsgrenze bringt. Immerhin konfiguriert GTA IV die optimalen Grafikeinstellungen automatisch, wobei etwas Nachjustieren nicht schaden kann. Das Spiel gibt als minimale Systemvoraussetzungen ein Gigabyte RAM, einen Zweikern-Prozessor mit 1,8 Gigahertz und eine Grafikkarte mit mindestens 256 Megabyte Speicher an. Wir wünschen all denen viel Glück, die versuchen, GTA IV auf einer solchen Maschine spielen zu wollen. Auf unserem Testsystem erzielte die automatische Einstellung des Spiels nur Bildraten unter 20 Bildern pro Sekunde. Erst als wir die Fahrzeugdichte und die Sichtweite noch ein wenig nach unten korrigierten, war das Spiel recht gut spielbar. Aber selbst in der Konsolenfassung lief GTA IV nicht immer ruckelfrei. Der positive Aspekt des Hardware-Hungers: Auch in relativ niedrigen Grafikeinstellungen sieht GTA IV noch recht gut aus. Kleine Bemerkung zum Schluss: wir hatten nach der Installation keine Probleme, das Spiel zu spielen, Hardwarekonflikte oder Abstürze sind bei uns ausgeblieben. Wir hatten allerdings auch keine ATI-Karte im Rechner stecken.

Stolpersteine zu Beginn

So, nach diesem ausführlichen Exkurs nach Liberty City habt ihr unseren einleitenden Absatz garantiert schon wieder vergessen, oder? Nun, wir sehen uns gezwungen, ein wenig ausführlicher über die Installation zu plaudern. Die drückt euch nämlich neben den 16 Gigabyte Spieldaten, die auf eure Platte wandern, noch das Steam-ähnliche Portal Rockstar Social Club auf, das ihr zum Spielen benötigt und das zusammen mit GTA IV immer im Hintergrund läuft. Ausserdem benötigt ihr zum Speichern eures Spielstands zwingend den Games for Windows Live-Service, also das PC-Pendant zu Xbox Live. Für beide Programme müsst ihr euch jedoch nicht zwingend registrieren. Für den Rockstar Games Social Club ist ein Online-Konto nur von Nöten, um den Mehrspieler-Modus spielen und erstellte Videos hochladen zu können. Für den Games for Windows Live-Service ist zum Speichern des Spielstands lediglich ein Offline-Konto notwendig, für das ihr euch nicht online registrieren müsst. Dann kommt noch die Online-Aktivierung des Spiels an sich und, wie ihr sicher gelesen habt, ein dringend benötigtes Update, ehe ihr versuchen könnt, das Spiel zu starten. Korrekt ist, dass ihr GTA IV auch spielen könnt, ohne eine aktive Internetverbindung laufen zu haben. Für die Installation und die Aktivierung kommt ihr allerdings nicht um einen Internetanschluss herum. Pluspunkt am Schluss: Sowohl die Aktivierung des Spiels als auch das Update für Games for Windows Live könnt ihr an einem anderen PC erledigen. Die Setup-Datei für das Update könnt ihr euch nach dem Download zum Beispiel per USB-Stick ohne Probleme auf euren Spiele-PC laden und dann installieren.

Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass es im Test bei uns mitunter eine Ewigkeit dauerte, ehe wir nach dem GTA IV-Logo im PC-exklusiven Hauptmenü landeten. Stellenweise erschien es sogar erst, nachdem wir kurz auf den Desktop gewechselt und wieder zurück ins Spiel gehüpft sind. Hin und wieder kamen wir gar nicht ins Hauptmenü und starteten das Programm neu. So was kann und darf eigentlich nicht sein.

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Tobias Kuehnlein am 09 Dez 2008 @ 17:55
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