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ÜberSoldier: Review

  Personal Computer 

Bombastisch

Fast überall in der Gegend verteilt stehen Benzinfässer, Gasflaschen und andere explosive Hilfsmittel herum. Zwar sorgt das nicht gerade für Glaubwürdigkeit, das macht aber nichts. Zu spektakulär wirken nämlich die gewollt und oft auch ungewollt verursachten Explosionen, die nicht selten den Nazis und diversen kleineren Gegenständen das Fliegen beibringen. Auch die Ausrüstungsteile, wie Waffen, Medikits und Granaten, die von toten Gegnern fallen gelassen werden, verteilen sich in solchen Momenten innerhalb eines grösseren Radius'.

Doch hat diese pyrotechnische Glanzleistung auch ihre Schattenseiten, denn die Nazis wissen sie genauso gut für sich zu nutzen. Nicht selten endet eine unvorsichtige Raumstürmung tödlich, weil explosiven Fässern - und dem bösen, bewaffneten Typen mit dem breiten Grinsen in der Ecke - keine Beachtung geschenkt wurden. Auch schmeissen die Faschisten gerne mit Granaten um sich, die in der Hitze des Gefechts leicht übersehen werden können. Nach der tödlichen Explosion bleibt die Hoffnung auf einen Spielstand, der noch nicht allzu weit zurückliegt. Schnellspeichern ist aber jederzeit möglich, und für den Notfall legt das Programm stets einen Auto-Speicherpunkt am Anfang eines Levels an. Dennoch ist das Sterben in ÜberSoldier eine nervige Angelegenheit, die Ladezeiten sind nämlich recht langatmig, von einer Schnelllade-Funktion kann jedenfalls keine Rede sein.

Richtig frustrierend ist das Spiel aber nur selten. Etwa dann, wenn ein neues Level mit relativ wenig Lebensenergie betreten wurde, sich kaum Medikits finden lassen und dann eine anspruchsvolle Situation bevorsteht. Da hilft dann nur noch eines: Ins vorige Level zurück und es mit ausreichend Lebenspunkten beenden. Übrigens lässt sich die Maximalanzahl an Lebenspunkten erhöhen, indem drei Gegner hintereinander mit dem Messer abgemurkst werden.

Ohrenschmerzen

Etwas enttäuschend ist die begrenzte Auswahl an Musikstücken. Wenn wir uns nicht irren, vernahmen wir während des gesamten Spiels lediglich zwei verschiedene Tracks. Die rockige Titelmusik von Martin Kesici, dem Sieger im Bereich Gesang der Talentsuche-Show Star Search, nicht mitgerechnet. Die deutsche Sprachausgabe ist sehr durchwachsen, denn einige Sprecher scheinen ziemlich unmotiviert an die Arbeit gegangen zu sein und legen auch nicht besonders viel Wert auf korrekte Betonung. Wir haben zwar schon weitaus schlimmere Synchronisationen gehört, jedoch wäre in dem Bereich durchaus Besseres möglich gewesen. Von Lippensychronität kann übrigens keine Rede sein, da die Charaktere lediglich über eine simple Auf-und-zu-Animation des Mundes verfügen. Schade!

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Daniel Boll am 28 Apr 2006 @ 18:10
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