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GUN: Review

  Personal Computer 


Ein von der Konsolenversion übrig gebliebenes Relikt nennt sich "Quickdraw Mode", hierbei wechselt die Kameraansicht in die Egoperspektive und die Zeit verlangsamt sich drastisch. In einer Art Bullet-Time könnt ihr Gegner nun wesentlich schneller und besser aufs Korn nehmen. Mit den Tasten A und D zielt Colton für euch automatisch auf den nächsten Gegner Doch der Quickdraw Mode ist zeitlich begrenzt. Durch das Töten von Feinden lässt sich dieser aber erneut aufladen. Doch auch sonst gestaltet sich das Treffen dank Auto-Aiming in GUN relativ einfach, wodurch der Schwierigkeitsgrad sehr niedrig angesetzt ist.

Während eurer Reise durch den Wilden Westen werdet ihr unzählige Gegenstände und Waffen finden bzw. euch verdienen. Zwar richten Pistolen nur relativ wenig Schaden an und eignen sich kaum für Schüsse auf Distanz, dafür lassen sie sich schnell nachladen. Praktisch ist zudem, dass ihr stets einen unendlichen Vorrat an Pistolenmunition mit euch herumschleppt. Ein unschöner Nebeneffekt: Gegner auf grösserer Distanz werden sichtbar von den Kugeln getroffen, nehmen aber keinerlei Schaden. Für entfernte Ziele solltet ihr daher lieber auf das Gewehr zurückgreifen. Nachteil: Das Gewehr hat nur eine geringe Schussfolge und es braucht eine halbe Ewigkeit, bis es nachgeladen ist. Sollte euch ein Feind jedoch einmal zu nahe auf die Pelle rücken, besitzt Colton noch ein Messer, mit dem er jeden Gegner in der Nähe niedermetzeln kann. Da ihr in einigen Missionen auch einmal lautlos durch die Gegend schleichen müsst (Sam Fisher lässt grüssen) könnt ihr euch auch mit einem Flitzebogen ausrüsten, der jeden Bösewicht in Windeseile in die ewigen Jagdgründe schickt. Falls ihr selbst einmal verwundet werdet, könnt ihr eure Lebensanzeige stilecht mit einem Schluck aus der Whiskeyflasche auffüllen.
Neben reinen "Fussmissionen" dürft ihr euch oftmals auch auf einen Gaul schwingen und lässig durch die Gegend reiten oder galoppieren. Neben einigen Kunststückchen könnt ihr mit eurem Pferd Gegner auch einfach überrennen.

Brutal, brutaler, GUN

Die englische Vollversion von GUN ist nichts für zarte Seelen. Neben massig Blut gibt es zum Beispiel Zwischensequenzen, in denen einer Frau die Kehle aufgeschlitzt wird oder ein Minenarbeiter seinen Kopf verliert. In einer anderen Szene werden unbewaffnete Zivilisten abgeschlachtet. Dafür ist auch die englische Version erst ab 18 zugänglich, die deutsche Fassung wurde gleich entschärft.

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Alexander Boedeker am 09 Dez 2005 @ 06:51
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