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Rainbow Six - Vegas: Review

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Intelligent ist, wer Intelligenz bemerkt

Das Verhalten der Gegner wirkt sehr realistisch, sie legen das gleiche intelligente Verhalten an den Tag wie eure Teamkollegen. Beeindruckend wirken Situationen, in denen die gegnerische KI ihre Laufwege mit Rauchbomben tarnt oder eure Aufmerksamkeit mit Blendgranaten, Tränengas oder Brandbomben vermindert bei nachfolgendem Angriff.

Wenn ihr verschlossene Türen vorfindet, ist das Ausspionieren der Räumlichkeiten mit der Snake Cam eine empfehlenswerte Methode, um nicht blind in einen Hinterhalt zu laufen oder Geiseln versehentlich niederzustrecken. Das taktische Gameplay funktioniert auf diese Weise sehr realistisch, vom Observieren und Planen bis zum vernichtenden Schlag entsteht so eine intensive, authentische Atmosphäre.

Es gibt auch genügend offene Feuergefechte mit vielen Gegnern und enormer Action, bei denen ihr dann das intelligente Deckungssystem oder ein taktisches Schutzschild nutzen solltet, um nicht frühzeitig den Ruhestand antreten zu müssen. Durch die hohe KI der Gegner und den gezielten Beschuss wird das effektive Nutzen von Deckungen zu einer Pflichtübung. Aus einer sicheren Position könnt ihr die Situation genau bewerten und Gegenmassnahmen planen, euer Team dirigieren oder zum Beispiel einen Feuerteppich legen, um den Gegner in Schach zu halten.

Sehr hilfreich ist dabei die Funktion, nahe einer Wand oder einer anderen Deckung die Kamera auf eine Beobachterperspektive umschalten zu können, so behaltet ihr den Überblick. Dazu kommen coole und innovative Features wie das blinde Deckungsfeuer oder kopfüber Schiessen, diese intensivieren und erweitern das Gameplay nachhaltig.

Ihr solltet auch nicht zögern, die taktische Karte aufzurufen. Die Karte zeigt nicht nur die Umgebung, sie markiert auch Navigationspunkte wie Leitern, Türen und Abseilpunkte sowie euren nächsten Sammelpunkt. Ausserdem könnt ihr so auch Feinde sehen, die nicht von euch selbst, aber vom Team gesehen werden, was die Karte zu einem wichtigen Aufklärungswerkzeug macht.

Medipacks sind bei Rainbow Six - Vegas für euren Hauptdarsteller nicht nötig, da eure Lebensenergie automatisch regeneriert. Bei jedem Treffer, den ihr einsteckt, verwackelt das Bild und wird unscharf. Spätestens jetzt solltet ihr die nächste Hauswand, Karosserie oder eine andere der vielfältigen Deckungsmöglichkeiten aufsuchen. Euer Held kann sterben, wenn er innerhalb kürzester Zeit mehrfach getroffen wird. Wenn eure Kameraden schwer verletzt werden, retten sie sich dagegen mit einer Injektion und sind schnell wieder einsatzbereit.

Sollte euch das alles im weiteren Spielverlauf trotz ansteigendem und zum Teil knackigem Schwierigkeitsgrad eine Spur zu locker von der Hand gehen, könnt ihr jederzeit nach eurem Ableben den Schwierigkeitsgrad von "Normal? zu "Realismus" ändern oder umgekehrt. Leider gibt es keine Schnellspeicherfunktion, so dass ihr euch mit zum Teil etwas knapp gesetzten Speicherpunkten begnügen müsst.

Rainbow Six - Vegas
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Michael Loss am 08 Jan 2007 @ 07:36
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