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Könige der Wellen: Review

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Pinguine sind in den letzten Jahren beliebte Tiere gewesen. In der Werbung, in Kinofilmen, in komischen Yetisport-Events; überall sah man die putzigen Frackträger herumwatscheln. Im Animationsfilm Könige der Wellen steigen die Pinguine sogar auf die Surfbretter und zeigen uns, dass sie nicht nur zu Bauchplatschern geboren wurden. Im gleichnamigen PC-Spiel greift ihr ihnen dabei unter die Arme und führt sie zu sportlichen Höchstleistungen.

Wer den Film bereits gesehen hat, könnte anfänglich etwas enttäuscht sein. Denn vom Handlungsstrang blieb nicht mehr viel übrig, das Spiel konzentriert sich reinweg auf die Surfwettbewerbe. Und wisst ihr was? Das ist auch gut so. Denn statt halbgarer üblicher Hausmannskost erwartet vor allem Kinder ein lustiges Sportspiel in leicht zugänglicher Tony Hawk-Manier. Am Südpol findet Jahr für Jahr der Big-Z Memorial Cup statt, eine Veranstaltung, bei der die besten Wellenreiter ihr Können unter Beweis stellen. In den Gewässern rund um die Insel Pin Gu gilt es als einer von insgesamt zehn Sportlern, an den verschiedenen Schauplätzen möglichst viele Punkte zu ergattern.

Die Orte, an denen ihr ins Wasser steigt, bieten ausreichend Abwechslung fürs Auge. Vorbei an arktischen Eisfeldern, gefährlichen Felsformationen, schönen Sandstränden oder sogar einem Vulkan reicht die Palette der optischen Vielfalt. Wer mag, verpasst seinem Surfer ein individuelles Brett, auf dem die Tricks dann ausgeführt werden. Allerdings gilt es dafür, bestimmte Erfolge zu erreichen beziehungsweise die guten Sachen erst einmal freizuspielen. Dies gilt auch für einen Teil der Sportler, mit denen ihr surfen könnt, denn anfänglich stehen euch nur vier der möglichen zehn Kandidaten zur Verfügung.

Spielerisch hat der Titel durchaus etwas zu bieten, denn neben den Button-Kombinationen, mit denen ihr die verschiedenen Manöver ausführt, gilt es vor allem auch, die Umwelt zu beachten, um die Boni wie etwa Multiplikatoren, Surf-Idole oder Energieschübe aufsammeln zu können. Die Umgebungen haben euch zudem auch bei den Fahrten etwas zu bieten, denn auf Bäumen oder Schienen könnt ihr rutschen oder gleiten, durchfahrene Tore geben euch zusätzliche Punkte und Rampen laden zu speziellen Tricks ein. Mit entsprechendem Temposchub könnt ihr sogar Plakate oder dünne Eiswände durchbrechen, an denen ihr sonst hängenbleiben würdet. Habt ihr genügend Energie gesammelt, könnt ihr auf Tastendruck sogar noch spektakulärere Elemente in der Luft ausführen. Sicher, die Vielfalt ist dennoch begrenzt, es wiederholt sich alles recht schnell. Doch für eine Weile seid ihr gut damit beschäftigt, auszuprobieren, was sich mit dem Surfbrett alles anstellen lässt.

Könige der Wellen
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 05 Okt 2007 @ 16:17
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