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StarCraft II - Wings of Liberty: Review

  Personal Computer 

Missionsdesign, Erfolge und eine Zukunftsvision

Eure Missionen wählt ihr auf der Brücke der Hyperion auf der Sternenkarte aus. Zur Auswahl stehen euch hier meist mehrere Missionen, aus denen ihr wählen könnt. Die Aufträge spielen sich sehr abwechslungsreich und wissen zu unterhalten. Auch wenn inhaltlich nichts weltbewegend Neues auf euch wartet, ist Blizzard das Missionsdesign sehr gut gelungen. So müsst ihr zum Beispiel von den Zerg verseuchte Gebäude niederbrennen, dies allerdings nur am Tage, denn bei Nacht kriechen Zombies aus ihren Löchern und greifen eure Truppen sowie eure Basis an. In einer weiteren Mission müsst ihr ein Protoss-Artefakt erobern, welches von den Protoss energisch verteidigt wird. An sich nichts Spektakuläres, wäre da nicht eine Feuerwand, welche sich langsam von Westen nach Osten bewegt und euch zwingt, eure Basis mobil zu halten, bevor sie von den Flammenwellen zerstört wird. Natürlich werdet ihr während des Abbaus von Mineralien und der Ausbildung eurer Truppen von den Protoss attackiert. Für genug Action und Schweissperlen ist also gesorgt.

In manchen Missionen könnt ihr auch Partei ergreifen und müsst eine Entscheidung fällen, wem ihr zur Seite steht. Einfluss auf die Story hat dies allerdings nicht, ihr bekommt dadurch lediglich Zugang zu unterschiedlichen Einheiten, die ihr fortan in den darauffolgendenen Missionen befehligen könnt. So müsst ihr in einer Mission die Entscheidung treffen, ob ihr den Protoss zur Seite steht, welche eine Kolonie von zergverseuchten Terranern vernichten will, oder ob ihr eure Wissenschaftlerin unterstützt, die felsenfest an ein Heilmittel glaubt und euch bittet, die Kolonie vor den Protoss zu beschützen.

StarCraft II - Wings of Liberty Bild
Und wo wir gerade bei den Protoss sind: In der Rolle von Zeratul, bekannt aus den Vorgängern, dürft ihr vier spezielle Protoss-Missionen spielen, welche zu den besten des ganzen Spiels zählen und die Story erst so richtig abrunden. Dies alles geschieht in einer sehr spannenden Erzählweise mit Rückblicken und Visionen aus der Zukunft, und endet in einem spektakulären Finale - grandios!

StarCraft II besitzt vier Schwierigkeitsgerade: Einfach, Normal, Schwer und Brutal. Die beiden Ersteren eignen sich prima für alle RTS-Neulinge und bieten einen sehr ruhigen Spielverlauf. Schwer und Brutal richten sich an die RTS-Profis unter euch. Hier wird an vielen Stellen euer taktisches Verständnis und euer Können auf die Probe gestellt, am Ende winken euch zahlreiche Erfolge, die World of Warcraft-Spieler bekannt vorkommen dürften. Blizzard hat das sehr beliebte Erfolgssystem von World of Warcraft auch in StarCraft II übernommen und schafft damit neue Reize, das schier Unmögliche ins Auge zu fassen und erfolgreich zu bewältigen. Die verdienten Erfolgspunkte haben allerdings keinerlei Spieleinfluss, sondern sollen in erster Linie nur euer Können widerspiegeln. Sämtliche Erfolge können natürlich auch im Battle.net von euren Freunden eingesehen und verglichen werden. So könnt ihr euch gegenseitig ein wenig anspornen, sich ständig zu verbessern und noch kniffligere Erfolge anzugehen.

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Marco Peters am 03 Aug 2010 @ 13:51
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