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StarCraft II - Wings of Liberty: Review

  Personal Computer 

Mikromanagement, Grafik und Soundtrack

Schon zu Beginn fällt eins direkt ins Auge: Die Kamera ist sehr nahe am Geschehen und spätestens wenn ihr mehrere Einheiten kontrolliert, geht die Einheitenkontrolle ohne Tastenkürzel verloren. Letztere sollte man sich schnellstens einprägen, um nicht vollkommen den Kontrollfaden zu verlieren. Das Mikromanagement ist in StarCraft II sehr komplex ausgefallen, und bis man wirklich sämtliche Funktionen, Erweiterungen und Spezialfähigkeiten der Einheiten drauf hat, wird etwas Zeit vergehen. Das gestaltet die Gefechte höchst anspruchsvoll, vor allem auf den höheren Schwierigkeitsgraden. Oft müssen im Sekundentakt taktische Entscheidungen getroffen, Spezialfähigkeiten sinnvoll eingesetzt werden und nebenbei darf die Truppenausbildung natürlich auch nicht stocken.

Im Kern stehen natürlich der Basenbau und das Ressourcenmanagement. Ihr startet in den meisten Missionen mit eurer Kommandozentrale, einer Kaserne und einer Handvoll WBFs, mit denen ihr sowohl Ressourcen abbaut als auch Gebäude errichtet. Die KI verhält sich in den meisten Missionen sehr fair und lässt euch am Anfang ein wenig Zeit, eure Basis auszubauen und genug Truppen für einen Angriff beziehungsweise auch für einen ersten Gegenangriff aufzustellen. Lediglich der Zeitfaktor sitzt euch in einigen Missionen im Nacken, was teilweise schon sehr stressig sein kann. Zeitweise hat die künstliche Intelligenz aber auch Aussetzer in der Wegfindung und so bauen sich WBFs gerne einmal zwischen mehreren Gebäuden ein und kommen nicht mehr hinaus. Zum Glück können die meisten terranischen Gebäude versetzt oder wie die Versorgungsdepots eingefahren werden, um die WBFs wieder zu befreien.

StarCraft II - Wings of Liberty Bild
Die grafische Präsentation ist sehr schlicht gehalten, optische Leckerbissen sucht man leider vergebens. Dafür läuft das Spiel auch auf älteren Rechnern sehr solide und bietet einen guten Mix aus Grafik und Performance. Im Gegensatz zur Mehrspielerbeta scheint Blizzard jedoch die Anforderungen an den heimischen PC ein wenig raufgesetzt zu haben. Zumindest die Einzelspielerkarten fordern ein wenig mehr Rechenleistung als die Mehrspielerkarten. Die Einstellungsmöglichkeiten fallen jedoch sehr üppig aus und lassen sich an jeden PC anpassen, sofern euer Rechner nicht schon beim ersten Teil Probleme mit der flüssigen Darstellung hat. Die Ingame-Zwischensequenzen unterscheiden sich allerdings deutlich von den Modellen auf dem Schlachtfeld. Hier zieht Blizzard alle Register und trumpft mit detailverliebten Umgebungen und Charakteren auf, welche die Story zwischen den Einsätzen weitererzählen. Die vorgerenderten Videosequenzen sind natürlich mal wieder das Sahnehäubchen des Titels und sorgen für offene Münder. Knapp 12 Minuten Videomaterial gibt es in StarCraft II zu bestaunen. Minuten, in denen man einfach mal die Tastatur und die Maus an die Seite schiebt, sich zurücklehnt und geniesst.

Der Soundtrack ist Blizzard sehr ordentlich gelungen, ebenso wie die sehr gute deutsche Synchronisation, welche wie bereits erwähnt in den Zwischensequenzen lippensynchron vorgetragen wird. Überrascht hat uns die neue Stimme der Thor-Einheit in der fertigen Version, denn während der Thor in der ersten Mehrspielerbetaphase noch einen steirischen Dialekt besass und mit seinen markanten Sprüchen eine klasse Hommage an Arnold Schwarzenegger war, wurde für die finale Fassung der deutsche Synchronsprecher vom kalifornischen Gouverneur vors Mikro geladen. Terminator-Feeling in Form des Thors - klasse!

StarCraft II - Wings of Liberty
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Marco Peters am 03 Aug 2010 @ 13:51
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