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Section 8: Review

  Personal Computer 

Technik

Ein Multiplayer-Spiel steht und fällt mit der Technik, die zum Einsatz kommt. Wie eingangs erwähnt, bietet Section 8 pro Server Platz für bis zu 64 Spieler. Dank des unreifen Serverbrowsers ist es aber dermassen schwierig, einen geeigneten Server zu finden, dass man schon mehrere Anläufe benötigt. Volle Server werden automatisch ausgeblendet, merkwürdigerweise sind aber auch halbvolle Server kaum auffindbar. Meistens bekommt man lediglich rund ein Dutzend leere Server angeboten, auf denen Mitspieler noch Mangelware sind. Hier besteht dringend Verbesserungsbedarf. Bots sind sowohl im Singleplayer- als auch im Multiplayer-Modus zuschaltbar. Dabei agieren die sonst in Genrekonkurrenten so stumpfsinnigen KI-Kameraden in Section 8 gar nicht mal so blöd. So versuchen sie mit aller Macht, feindliche Stellung auszuheben oder die eigene Basis zu verteidigen. Nur mit der Heilung scheinen sie nicht ganz einverstanden zu sein. Will man ihnen helfen und die Lebensenergie regenerieren, laufen sie einem einfach davon.

Section 8 befindet sich nun schon mehrere Jahre in Arbeit, und wäre die verwendete Unreal-Engine 3 noch 2007 als durchaus ansehnlich zu bezeichnen, ist sie inzwischen ein wenig in die Jahre gekommen. Zwar ist Section 8 beileibe nicht hässlich, doch wirken grob aufgelöste Texturen und die leere Welt unschön. Dafür gibt es ein paar coole Levels - auch wenn die Anzahl der Maps in künftigen Updates gerne ein wenig gesteigert werden darf - sowie hübsche Hintergrundbilder von Planeten oder abgestürzten Raumschiffen. Immerhin ist die Engine recht genügsam, was die Systemanforderungen betrifft. Zwar sind die Texte von Section 8 komplett auf Deutsch lokalisiert, die Sprachausgabe aber bleibt Englisch und befindet sich auf einem durchschnittlichen Niveau. Musik gibt es in den Schlachten genretypisch nicht.

Section 8
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Alexander Boedeker am 09 Okt 2009 @ 07:34
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