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Runaway - A Twist of Fate: Review

  Personal Computer 

Auch wieder ein starker Bestandteil des Spiels: die zahlreichen, tollen Zwischensequenzen. Diese heben den Titel klar von der Konkurrenz ab, denn die cineastische Darstellung mit wechselnden Kameraperspektiven, mitfahrender Ansicht und Nahaufnahmen sind allesamt kinoreif gestaltet worden. Geradezu selbstverständlich steht da die Akustik in nichts nach und bietet euch eine sehr gute Sprachausgabe, perfekt integrierte Klangeffekte und schöne Musik. Wer die beiden Vorgänger kennt, wird sich über die ungewohnten Perspektiven nicht wundern. Auch im dritten Teil bekommt ihr Gina und Brian mal aus weit entfernten Ansichten zu sehen, und gelegentlich werden die Spielfiguren durch überlappende Bildelemente kurzzeitig verdeckt. Die Örtlichkeiten bieten zwar nur wenige Animationen, hier und da hätte man sich etwas mehr Lebendigkeit in den Schauplätzen gewünscht. Doch mit der Tiefenwirkung, welche alleine die überlappenden Elemente bieten, ist dennoch für ausreichend Abwechslung für das Auge gesorgt, zumal sämtliche Orte erstklassig gezeichnet wurden.

Hinsichtlich der Rätselkost dürft ihr keine Überraschungen erwarten. Auf Zahlenpuzzles, Actioneinlagen oder Schieberätsel wurde erneut verzichtet, vielmehr seid ihr meist damit beschäftigt, Objekte halbwegs sinnvoll miteinander zu kombinieren. Wie auch in den Vorgängern sind einige der Lösungen nicht sofort ersichtlich und ihr müsst schon gut um die Ecke denken können, um im Spiel voranzukommen. Dennoch verstärkte sich im Testverlauf der Eindruck, dass die Entwickler sich etwas mehr Mühe hinsichtlich der Nachvollziehbarkeit mancher Aufgaben gegeben haben. Runaway: A Twist of Fate bleibt zwar grundsätzlich linear, manche Kopfnüsse lassen sich aber unterschiedlich angehen, was äusserst befriedigend ist.

In einem Tagebuch lassen sich sämtliche Informationen, die ihr bislang erhalten habt, noch einmal nachlesen, falls ihr das Spiel mal längere Zeit nicht gespielt habt. Zusätzlich gibt es ein Hilfesystem, welches zwar nicht die Lösung verrät, aber dennoch kleine Tipps und Hilfen parat hat. Wer mag, aktiviert die optional einschaltbare Hotspot-Anzeige und lässt sich so auf einen Blick anzeigen, mit welchen Objekten man interagieren kann. Gewohnt zeigen euch unterschiedliche Symbole die jeweiligen Möglichkeiten, die euch in der aktuellen Situation zur Verfügung stehen.

Items bleiben im Inventar nicht mehr kleine Symbole, für die man erst eine Brille braucht, sondern lassen sich nun auch anklicken und besser betrachten. Weiterhin geben Brian und Gina auch eine Meinung zu dem jeweiligen Objekt zum Besten. Per Doppelklick rennen die Protagonisten deutlich schneller durch die Kulissen. Eine Schnellreisefunktion gibt es jedoch nicht.

Runaway - A Twist of Fate
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Birgit Grunow am 15 Jan 2010 @ 07:46
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