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Bionic Commando: Review

  Personal Computer 

Spencer schwingt sich wie Spider-Man durch die Strassenschluchten und sieht sich immer wieder mit gegnerischen Commandos konfrontiert, die ihm ans Leder wollen. Neben normalem Schusswaffeneinsatz kann Spencer seinen bionischen Arm auch als Waffe nutzen und beispielsweise Zip-Attacken ausführen, die wiederum sehr an das Kampfrepertoire des Marvel-Helden erinnern. Zwischendrin hackt Spencer Relais, um Minengürtel zu deaktivieren oder wichtige Infos - in Form von drögen Textnachrichten - zu erhalten. Wem das nicht reicht, der darf sich ausserdem über stellenweise richtig fiese Hüpf- beziehungsweise Schwingeinlagen freuen, die dank nicht immer fair gesetzter Speicherpunkte Frustpotential haben. Generell ist Bionic Commando in den oberen beiden der insgesamt drei Schwierigkeitsgrade richtig knackig und wird das eine oder andere Mal dafür sorgen, dass ihr den Controller in die Ecke feuert.

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Apropos Controller: Wer einen 360-Controller oder ein vergleichbares Gerät für den PC sein Eigen nennt, dem sei dringend geraten, diesen für Bionic Commando zu nutzen. Denn trotz PC-Portierung zeigt euch das Spiel im HUD die Tasten des 360-Controllers für entsprechende Aktionen an. Wer nicht ständig ins Optionsmenü gucken will, um zu sehen, welchem Buchstaben auf der Tatstatur das A vom 360-Controller entspricht, sollte einen solchen nutzen. Grundsätzlich gesehen spielt sich Bionic Commando auch mit Maus und Tastatur sehr ordentlich und flüssig, wenn man denn mal weiss, welche Taste man drücken muss. Besonders beim Zielen ist die Maus nach wie vor präziser als jeder Analogstick.

Technisch präsentiert sich Bionic Commando wie eigentlich jedes Spiel oder jede Portierung aus dem Hause Grin grundsolide. Die Grafik ist im Grossen und Ganzen richtig fein, Charakteranimationen und das eine oder andere Detail können allerdings nicht mit der Referenzklasse mithalten. Das aber stört den Gesamteindruck nur marginal. Auch der Sound ist bombastisch. Solide eingesprochene Funksprüche und die toll vertonten Zwischensequenzen geben sich die Klinke in die Hand mit den atmosphärischen Soundeffekten in Ascension City und dem perfekt abgestimmten Soundtrack. Im Mehrspielermodus dürfen sich online und im LAN bis zu acht menschliche Spieler durch die Gegend schwingen und gegenseitig beharken. Einen kleinen Wermutstropfen gibt's am Ende dennoch: Die an sich sehr spannende Geschichte um Spencer, seine verschwundene Frau und Ascension City führt am Ende der etwas kurz geratenen Spielzeit zu einem eher unbefriedigenden Abschluss, der einige Fragen offen lässt. Diese Warnung wollten wir an dieser Stelle nicht unausgesprochen lassen.

Bionic Commando
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Tobias Kuehnlein am 02 Sep 2009 @ 21:09
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