GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

BattleForge: Review

  Personal Computer 

Offliner müssen draussen bleiben

Wer keinen Internet-Anschluss hat oder ungerne online spielt, kann sich BattleForge gleich abschminken. Das Spiel startet nur mit Internet-Verbindung, die auch während des gesamten Spielens über aktiv sein muss. Technisch gesehen ist BattleForge nämlich nur ein Multiplayer-Spiel. Selbst die kleine Solokampagne besteht letztendlich nur aus Karten, die nur für einen Spieler freigeschaltet werden. So sieht es dann auch aus. Um eine Mission in der Kampagne zu spielen, muss zunächst ein Spiel mit der Karte eröffnet werden. Danach dürft ihr euch selbst als bereit deklarieren und den Server starten. Und als wäre das nicht genug, könnt ihr euer Spiel nicht pausieren und innerhalb der Karten auch nicht speichern. Offiziell heisst es, das sei aus Gründen der Wettbewerbsverzerrung. Da BattleForge mit dem Kartenkaufsystem von Phenomic offiziell ein Glücksspiel ist, muss die Chance für alle gleich sein. Diese Chancengleichheit ist allerdings nicht mehr gegeben, wenn einer das Spiel pausieren und sich in Ruhe seine nächsten Schritte überlegen kann, sei es auch nur im mit sieben Missionen sehr knapp bemessenen Solospiel.

Dafür bekommen Mehrspielerfans mächtig etwas geboten. Mit bis zu maximal elf weiteren Spielern kann man kooperativ eine Kampagne durchspielen und bekommt so ein riesiges Mehrspielererlebnis geboten. Rein technisch gesehen sind die grössten Karten für bis zu vier Spieler ausgerichtet, doch einige dieser Karten können parallel geschaltet werden, so dass man dreimal mit vier Spielern spielt und so dementsprechend auf ein Zwölferspiel kommt. Um die gesamte Mission abzuschliessen, muss aber jedes Viererteam erfolgreich sein; verliert ein Team, verlieren alle. Die Kampagne ist dabei fordernd und abwechslungsreich. Die KI hat auf vielen Karten grosse örtliche Vorteile und kann auch sonst unendlich viele Gegner spawnen, um euch immer aktiv zu halten. Wem das kooperative Spielen zu friedlich ist, der kann sich auf Eins-gegen-eins- oder Zwei-gegen-zwei-Karten gegen andere Spieler messen. Neue, kostenlose Kampagnen wurden bereits angekündigt.

Tausch mit mir

Während der Echtzeitpart grösstenteils Standardkost bietet, ist das Hauptargument des Spiels die grosse Sammelsucht, die das Kartenspiel auslöst. Wie bereits erwähnt, gibt es 200 unterschiedliche Sammelkarten, von denen ihr zu Beginn maximal 160 bekommen könnt. Alle anderen könnt ihr per Booster-Paket dazugewinnen, die jeweils 250 Punkte kosten und acht Karten beinhalten. Im Handel bekommt ihr 2000 BattleForge-Punkte für knapp 20 Euro. Die Kartendatenbank soll aber schon bald erweitert werden, und die erste Edition, genannt Twilight, wird wohl nicht die letzte sein. Wer sich ein Booster-Paket gekauft hat, kann dieses auf zwei verschiedene Arten öffnen. Entweder man bekommt direkt alle Karten präsentiert, oder eine Karte nach der anderen wird umgedreht. Letzteres erhöht die Spannung und kommt fast an das Gefühl heran, wenn man im Handel ein echtes Booster-Paket gekauft hat.

BattleForge
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?

 


BattleForge


BattleForge


BattleForge


BattleForge


Patrik Nordsiek am 17 Apr 2009 @ 07:28
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen