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Deus Ex: Review

  Personal Computer 


Interaktivität pur!

Wenn Half-Life Akzente gesetzt hat, dann fügt Deus Ex noch das Pünktelchen auf dem "i" hinzu. Unglaublich mit wem ich alles reden kann und auch nach dem vierten Mal kommt eine andere Antwort des eigentlich uninteressierten Gesprächspartner. Auch Kinder können einem sehr wichtige Tipps geben oder sogar regelrecht Tür und Tor öffnen. Dank eines Keks musste ich so auf das Knacken eines Codes verzichten...Alles was nicht niet- und nagelfest ist kann benutzt werden. Wie in der Realität können aber z. B. schwere Boxen nicht getragen werden. Es gibt wie gesagt Kekse, dann Flaschen, kleine Boxen, Abfallsäcke mit fliegenden Papieren drin, Zeitschriften und Bücher zum durchlesen, Orange-Dosen, Schokolade uvm! Achtung beim Trinken von Bier, Wein, Likör und Schlucken von Drogen...für eine kurze Zeit läuft man etwas benommen rum ;). Einnehmen kann man auch Soy-Food und frisches Wasser um sich medizinisch wieder bessergehen zu lassen.

Manchmal bieten Personen sogar was zum Handeln an. So kauft man sich halt bei Munitions-Mangel auch mal extern ein, was zwar teurer ist als von einem erledigten Gegner jene zu entnehmen...So kann ich bei den Gesprächen aber auch noch sekundäre Ziele kriegen mit denen ich Geld nebenbei jemanden glücklich machen kann. Die Dialoge finden bei wichtigen Ereignissen immer in der Third-Person-Perspektive statt, wo gleichzeitig aber niemand dich angreifen kann. Bei unwichtigen Gespräche blendet sich nur eine Zeile ein. Manchmal muss man aber gleich dreimal den Typen anhauen bevor er was interessantes ausplappert!

Begleitet werde ich stets von einem Mitarbeiter im HQ, der mich mit sehr wichtigen Informationen über den Infolink versorgt. Damit ich die Infos nicht vergesse, werden alle Gespräche gespeichert und können so immer wieder aufgerufen werden, so auch normale Unterhaltungen mit einen Stadt-Streicher. Wer etwas aufräumen möchte kein Problem, denn alles kann wieder gelöscht werden.

Die Infolinks erscheinen immer da wenn ich was wichtiges erledigt habe oder neue Aufträge erhalte. Die Aufträge werden ebenfalls gespeichert. Im Auftrags-Fenster werden nicht nur die primären, sondern auch die sekundären Ziele aufgelistet und bei Erledigung gelöscht. Die Dialoge sind auf einem sehr guten Niveau, vorallem aber auch die Stimmen. Ganz speziell von der Denton-Stimme, die tief ist und sehr ernst wirkt.

Wie man ein Level löst liegt an einem selbst! Obwohl jetzt an einem Haus die Tür offen ist, will man doch lieber eine geschlossene Hintertür knacken, denn man will ja nicht gleich in die Höhle des Löwen eindringen. Im Inventar gibt es zwei Werkzeuge um Türen zu öffnen. Das eine ist der übliche Dietrich, der aber bei Gebrauch kaputt geht und das zweite ist die etwas modernere mittels senden einer Hack-Welle. Hierbei muss es sich aber um ein elektronisches Schloss handeln. Den Möglichkeiten sind so kaum Grenzen gesetzt, was auch dank der grossen und abwechslungsreichen Levels unterstützt wird. Man sollte also die Hack-Werkzeuge nicht aus dem Fenster werfen, sondern alle, die man findet mitnehmen; man kann nie genug davon haben.

Obwohl jetzt viele vielleicht glauben, dass sich die Story aufgrund einer Entscheidung vollkommen ändert, der liegt falsch. Das Spiel gibt einem einfach die total freie Wahl wie das Level zu lösen ist. Interessant ist immer das Hacken von Computern um fremde E-Mails zu lesen und mehr über die Bewegungen des Gegners zu erfahren. Aber Achtung: die Zeit ist jeweils beschränkt, welche sich aber bei entsprechendem Update verlängern kann!

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Admin am 07 Mrz 2005 @ 17:36
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