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GRAND AGES - ROME: Review

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Ärgerlich ist, dass man sowohl Weizenfelder und Schweinezuchten als auch Fischerhütten nur an bestimmten, vom Programm zugelassenen Stellen bauen darf. Damit ruiniert man sich jedoch rasch ein komplettes Stadtbild, denn wer möchte schon gerne mitten in seiner blühenden Metropole ein paar im Dreck wühlende Schweine sehen? Gerade die reinlichen Anwohner sollten davon kaum begeistert sein. Dies hätte unbedingt besser gelöst werden müssen, es kann uns doch niemand erzählen, dass es pro Karte nur an wenigen Ecken fruchtbaren Boden gibt und dieser dann auch noch zumeist zentral im Baugebiet liegt.

Das Interface für die Bauvorhaben ist sehr gross geraten: Kreisrund unterteilt es sich sinnvoll in die verschiedenen Bereiche wie Nahrung, Unterhaltung oder Militär, so dass diese schnell abrufbar sind. Ob man diese Art des Interface mag, ist sicher Geschmackssache. Die schiere Grösse mag dem einen Spieler missfallen, die anderen finden es wiederum wunderbar, alles gut sichtbar zu haben. Eine optionale Änderung der Interface-Grösse wäre optimal gewesen, doch daran haben die Entwickler leider nicht gedacht.

Viel getan hat sich beim Militär. In Imperium Romanum waren die Attacken der Feinde noch lästiges Beiwerk, dem man kaum Aufmerksamkeit schenken brauchte, zuwenig taktischen Anspruch hatte das Spiel seinerzeit zu bieten. Grand Ages: Rome jedoch geht einen anderen, besseren Weg. Der Bau von Stadtmauern und Türmen ist zwingend erforderlich, wenn man die Barbarenstämme aufhalten will. Auch die Zahl der verschiedenen Einheiten wurde erhöht, es gibt nun gleich 16 unterschiedlichte Militäreinheiten, darunter sogar Schiffe. Trotzdem ist auch diesmal der taktische Anspruch nicht so hoch wie in vergleichbaren Titeln, denn wenn sich die Soldaten mal wieder wie ein Knäuel ineinander verstricken kann man eigentlich nur noch die Daumen drücken, dass es zum Sieg reicht. Spannend wird es aber nur, wenn der Feind grössere Gegnermassen anrollen lässt. Ansonsten ist das Halten der eigenen Stadt doch zumeist simpel geraten.

Eine weitere, sehr lobenswerte Neuerung stellt der Kampagnenmodus dar, in dem die insgesamt 40 Missionen nett miteinander verwoben wurden. Auf der schicken Übersichtskarte könnt ihr sogar selbst entscheiden, ob eure nächste Aufgabe als Statthalter lieber eine eher wirtschaftliche Rolle spielen soll, oder ob ihr euch den Feinden Roms stellen wollt. Euer zu Beginn gewählter Charakter kann zudem Erfahrung hinzugewinnen und schaltet so nützliche Talente frei, die in den folgenden Missionen von Nutzen sind. Wer mag, beweist sich in einem der sechs zur Verfügung stehenden Spielmodi im Mehrspielermodus. Dabei kommt besonders die Möglichkeit des schnellen Hochziehens der eigenen Siedlung zur Geltung. Profis haben hier aber eindeutig einen grossen Vorteil. Wenn man einmal die grundsätzlichen Abläufe beherrscht, hat ein Neuling keine Chance!

GRAND AGES - ROME
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Birgit Grunow am 03 Mrz 2009 @ 15:18
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